Nach knapp 6.000 Kilometern ist es dann auch wieder vorbei – unser blauer Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid mit dem Diamanten an der Stirn und dem markanten, sportlich-eleganten Design verlässt uns wieder. Was bleibt von der dreimonatigen Testphase mit dem beliebten Kompakt-SUV in Erinnerung und lohnt sich ein Kauf im Vergleich zur direkten Konkurrenz?

Moderne Optik und solide Verarbeitung

Das Design des Eclipse Cross PHEV ist eigenständig und sportlich-elegant. Das SUV-Coupé hat eine selbstbewusste Front, eine dynamische Seitenlinie und ein markantes Heck. Durch das Facelift im Jahr 2021 erhielt es eine modernere Optik. Die Verarbeitung ist solide und die Materialien sind hochwertig.

Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3

Der Innenraum bietet viel Platz und Komfort für die Insassen. Die Sitze sind bequem und bieten guten Seitenhalt. Das Infotainment-System ist einfach zu bedienen und verfügt über einen 8-Zoll-Touchscreen. Es unterstützt Apple CarPlay, Android Auto und eine Rückfahrkamera. Die Standklimatisierung ermöglicht es, den Innenraum vorab zu kühlen oder zu heizen. Das Kofferraumvolumen beträgt 359 Liter und kann durch Umklappen der Rücksitze auf 1.108 Liter erweitert werden.

188 PS und 45 Kilometer

Der Antrieb besteht aus einem 2,4-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren und bietet eine elektrische Reichweite von bis zu 45 Kilometern. Der Benziner hat eine Leistung von 98 PS. Die Elektromotoren vorne und hinten haben jeweils 82 PS und 95 PS. Die Systemleistung beträgt somit 188 PS. Der Allradantrieb mit dem Namen "Super All Wheel Control" sorgt für optimale Traktion und Stabilität, auch auf feuchtem Waldboden.

Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3

Der Eclipse Cross PHEV bietet verschiedene Fahrmodi. Im EV-Modus fährt er rein elektrisch, im Serien-Modus erzeugt der Benziner Strom für die Elektromotoren und im Parallel-Modus arbeiten beide Antriebsarten zusammen. Der Fahrer kann auch die Batterieladung halten oder erhöhen. Die elektrische Reichweite ist ausreichend für die meisten Kurzstrecken, und die Ladezeit an einer Wallbox beträgt etwa vier Stunden. An einer Schnellladestation mit dem unüblichen Chademo-Stecker kann der Akku in 25 Minuten zu 80 Prozent geladen werden.

Angenehme und komfortable Performance

Der Eclipse Cross PHEV bietet eine angenehme Fahrperformance. Er beschleunigt in 10,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 162 km/h. Die Lenkung ist präzise und die Federung ist komfortabel. Der SUV-Coupé ist wendig und übersichtlich. Die Bremsen sind kräftig und die Rekuperation ist spürbar.

Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3

Der Verbrauch des Eclipse Cross PHEV hängt stark von der Fahrweise und dem Ladezustand der Batterie ab. Wenn man möglichst oft elektrisch fährt und regelmäßig lädt, kann man sehr sparsam unterwegs sein. Unser Durchschnittsverbrauch betrug 3,9 l/100 km und 11,0 kWh/100 km. Wenn die Batterie leer ist, muss man mit knapp acht Litern rechnen. Daher sollte man, wie bei jedem Plug-in-Hybrid, immer genug Zeit an der Ladesäule oder Wallbox einplanen. Der Eclipse kann dank des Chademo-Steckers in nur 25 Minuten wieder auf 80 Prozent geladen werden.

Kostenübersicht im Detail

Zuletzt bleibt der Preis des Plug-in-Hybriden: Der Eclipse Cross ist in der einfachsten Ausstattungsvariante "Basis" ab 41.990 Euro beim Händler erhältlich. Die Grundausstattung umfasst bereits Annehmlichkeiten wie Sitzheizung, Rückfahrkamera, 8-Zoll-Infotainmentsystem mit Android Auto/Apple CarPlay, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und automatische Notbrems-, Spurhalte- und Fernlichtassistenten sowie Fußgängererkennung inklusive Notbremsassistenten.

Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3

In der Ausstattungsvariante "Top" beträgt der Basispreis 48.990 Euro. Hier sind nahezu alle Wünsche erfüllt:  Bi-LED-Scheinwerfer, umfangreiche Assistenzsysteme wie adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Verkehrszeichenerkennung, Totwinkel- und Ausparkassistent, Lederausstattung, 360-Grad-Rückfahrkamera, Sitzheizung auf allen Sitzen, 230-Volt-Steckdose im Kofferraum und Warmwasserstandheizung sind inklusive.

Unser Testwagen verursachte nochmals Kosten und hob den Endpreis auf stolze 49.700 Euro an. Die einzige zusätzliche Kostenquelle war die Metallic-Lackierung namens "Laserblue" für 710 Euro. Vergleicht man den Preis unseres gut ausgestatteten Eclipse Cross mit der Konkurrenz eines Opel Grandland Hybrid (ab 47.800 Euro) oder eines Ford Kuga Plug-in-Hybrid (ab 43.750 Euro), fällt auf, wie günstig der Mitsubishi ab Werk zu haben ist.

Beim Eclipse Cross setzt Mitsubishi nicht nur auf das Auto selbst, dem deutschen Importeur ist auch die Beziehung zwischen Händlern und Kunden wichtig. Der Mitsubishi-Händler organisiert Förderanträge, Beratung zu passenden 11-22 kW Wallboxen, Installationsservice und auf Wunsch einen Ökostromtarif, um dem Kunden den Einstieg in die Elektromobilität so einfach wie möglich zu machen. Wer jetzt noch Interesse hat, der sollte sich die neueste Aktion nicht entgehen lassen. Noch bis Ende des Jahres gibt es den Eclipse Cross mit einem empfohlenen Aktionsrabatt von 8.000 Euro, damit ist das Coupé-SUV somit bereits ab 33.990 Euro erhältlich.

Bildergalerie: Mitsubishi Eclipse Cross PHEV (2023) im Dauertest, Teil 3

Bild von: Fabian Grass

Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid

Motor Plug-in-Hybrid-Antrieb mit 2,4-Liter-Saugbenziner (98 PS), 1 E-Motor vorne (60 kW, PSM), 1 E-Motor hinten (70 kW, PSM)
Leistung 138 kW (188 PS)
Max. Drehmoment 193 Nm bei 2.500 min (Verbrenner), 137 Nm (Elektromotor vorn), 195 Nm (Elektromotor hinten)
Antrieb Allradantrieb
Getriebeart 1-Gang Automatikgetriebe
Beschleunigung 0-100 km/h 10,9 Sek.
Höchstgeschwindigkeit 135 km/h (elektrisch) / 162 km/h (Hybrid)
Länge 4.545 mm
Breite 1.805 mm
Höhe 1.685 mm
Leergewicht 1.985 kg
Kofferraumvolumen 359 - 1.108 Liter
Zuladung 440 kg
Verbrauch 2,0 Liter/100 km, 17,5 kWh/100 km (WLTP)
Emission 46 g/km (WLTP)
Batterie 13,8 kWh (Lithium-Ionen-Akku)
Ladeanschluss Typ 2 / ChaDeMo
Aufladezeit 6h bei 230 V/10 A, 4h bei 230 V/16 A (3,7 kW), 25 min bei 50 kW DC (ChaDeMo)
Elektrische Reichweite 45 km (WLTP, kombiniert) / 55 km (WLTP, City)
Basispreis 41.990 Euro
Preis des Testwagens 49.700 EUR (Top-Ausstattungslinie plus Metallic-Lackierung)