Video: Mercedes-AMG A45 S im Test - Das Beste oder nichts?
Nur vier Zylinder und trotzdem ein echter AMG! Dank 2,1 Bar Ladedruck und 421 PS
Von Null auf Hundert in unter vier Sekunden! Es ist noch nicht lange her, da war so eine Beschleunigungszeit nur mit Supersportwagen möglich. Jetzt kann es eine A-Klasse… und die fällt beim Elchtest nicht einmal um! Wer hätte das gedacht?!
Der Mercedes-AMG A45 S leistet 421 PS und schickt seine 500 Newtonmeter an einen permanenten Allradantrieb, der obendrein über einen Drift-Modus verfügt. Der verhältnismäßig kleine Vierzylinder plustert sich mit bis zu 2,1 Bar Ladedruck auf.
Der neue Twin-Scroll-Turbolader soll schnelles Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen mit hohem Leistungszuwachs im oberen Drehzahlbereich verbinden. Dazu ist das Turbinengehäuse in zwei parallel verlaufende Strömungskanäle aufgeteilt. Zusammen mit zwei ebenfalls getrennten Kanälen im Abgaskrümmer ermöglicht dies, die Abgasströme auf das Turbinenlaufrad separat zu führen.
Ziel ist es, eine gegenseitige negative Beeinflussung der einzelnen Zylinder beim Ladungswechsel zu verhindern und den Gaswechsel zu verbessern. Die Folge sind ein höheres Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen und ein sehr spontanes Ansprechverhalten. Außerdem ist die Welle von Verdichter- und Turbinenrad erstmals wälzgelagert - wie bei der höchsten Leistungsstufe des AMG 4,0-Liter-V8-Motors im AMG GT 4-Türer Coupé.
Durch die Wälzlagerung wird die mechanische Reibung im Turbolader auf ein Minimum reduziert. Der Lader spricht daher noch spontaner an und dreht schneller hoch – maximal mit bis zu 169.000 U/min. Und das sind nur ein paar der Besonderheiten. Wie er fährt, sehen Sie im Video!
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