Frankia Next 7.6 L (2025): Neues Premium-Wohnmobil mit Stil
Luxus-Teilintegrierter mit Hubbett, Doppelboden, auf Fiat oder Mercedes
Es gibt Jubiläen, die feiert man mit Torte. Und dann gibt es Frankia. Zum 65-jährigen Bestehen schenken sich die Oberfranken keine Geburtstagstorte, sondern eine neue Fahrzeugklasse. Der Next Cruiser 7.6 L markiert den Auftakt einer neuen, besonders luxuriösen Baureihe.
Premiere ist beim Caravan Salon 2025 in Düsseldorf. Und ja: Der Name mag an amerikanische SUV-Träume erinnern, aber der Teilintegrierte aus Marktschorgast denkt das Thema Luxus-Wohnmobil europäisch-pragmatisch. Groß, clever, durchdacht.
Bildergalerie: Frankia Next Cruiser 7.6 L (2025)
Die neue Baureihe nennt sich schlicht "NEXT" und will mehr sein als ein weiterer Grundriss auf bekanntem Niveau. Frankia rückt modernes Design, viel Stauraum und technische Raffinesse in den Mittelpunkt. Das Konzept soll sich bewusst vom Sondermodell "Edition Together" oder Wettbewerbern wie dem Bürstner Signature abheben.
Die Basis teilen sich wahlweise der Fiat Ducato mit 180 PS oder der Mercedes Sprinter mit 150 bzw. 170 PS. In beiden Fällen kommt ein AL-KO-Tiefrahmen zum Einsatz, der für stabilen Stand und souveränes Fahrverhalten sorgt. Mit einer Länge von 7,71 Metern auf Mercedes oder 7,55 Metern auf Fiat ist der Next Cruiser ein 4,5-Tonnen-Koloss mit klarer Premium-Ansage.
Die Face-to-Face-Sitzgruppe im vorderen Bereich öffnet den Raum, ergänzt durch ein elektrisch versenkbares Hubbett, das sich nahezu unsichtbar ins partiell angehobene Dach schmiegt. Hinten finden sich zwei Längsbetten mit cleverem Stufensystem und auf Wunsch mit Panoramafenster fürs Inside-Out-Gefühl.
Im Sanitärbereich hat Frankia sein berühmtes Raumbad überarbeitet. Jetzt mit bodengleicher Dusche, Mineralwerkstoff-Oberflächen, schwarzen Armaturen und Spiegelschrank. Wer bei der Toilette wählerisch ist, kann zwischen drei Systemen wählen. In der Küche setzt man auf einen tiefen, monolithischen Block mit viel Stauraum, Apothekerauszug und einer robusten Arbeitsplatte samt umlaufender Kante.
Die Optik bleibt dabei klar und wohnlich: Zwei Holzdekore treffen auf matte Oberflächen und wählbare Stylefarben wie "Forest" oder "Dune". Das Lichtkonzept setzt auf dimmbare Ambientebeleuchtung, und selbst Details wie Griffe und Stufen sind nicht nur funktional, sondern auch durchdacht gestaltet. Letztere bieten Stauraum, die Griffe sind beleuchtet und übernehmen Coming-Home- und Leaving-Home-Funktionen.
Ein echtes Herzstück ist der komplett neue Doppelboden. Hier trennen sich Strom, Wasser, Heizung und Stauräume übersichtlich voneinander. Die durchgehende Ladeebene kann optional per Auszug und Touch-Mechanik bedient werden. Auch die elektrisch öffnende Grauwasser-Entleerung und die helle, mit Riffelblech ausgekleidete Heckgarage sprechen für sich.
Der neue Next Cruiser auf Ducato-Basis
Autark geht der Next Cruiser ebenfalls in die Vollen: Bis zu drei Solarpaneele mit je 110 Watt sind möglich, ergänzt durch zwei 210-Ah-LiFePo-Batterien im Unterboden. Die serienmäßig verbaute ALDE-Warmwasserheizung sorgt für wohlige Temperaturen.
Was kostet das Ganze? Je nach Basisfahrzeug und Ausstattung ruft Frankia zwischen 135.000 und 145.000 Euro auf. Kein Schnäppchen, aber eben auch kein Camping von der Stange. Dafür gibt's Komfort, Cleverness und Charme auf fast acht Metern Länge.
Frankia Next Cruiser auf Sprinter-Basis
Wem das zu viel Next ist, der findet Alternativen im Premium-Segment: Der neue Hymer B-Klasse Modern Comfort zeigt Spa-Ambitionen, der LMC Cruiser 2.0 punktet mit Solidität, und Laikas Kreos L 5009 setzt auf italienisches Flair – allesamt auf Mercedes-Basis und mit ähnlichem Premium-Anspruch.
Auch interessant
VANME Niffler (2026): Dieser Bike-Camper ist nichts für Spießer
Citroen Saxo VTS: Der kleine Landstraßen-König wird 30
Yacht-Feeling im Mercedes Sprinter: Dieser Camper ist purer Luxus
Letzte Chance für Verbrenner-Macan: Porsche stockt Bestand vor Produktionsende auf
Sechs Meter, Allrad, Alkoven: Was der Dopfer 332 A anders macht
Range Rover SV Ultra: Spitzenmodell wird zum Konzertsaal
Hymer GT-S (2026): Der neue Einstieg in die Premiumklasse