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Malibu Integrierte (2025): Leichtgewicht trifft Komfort

Auf Fiat oder Mercedes, im frischen Design und mit neuem Interieur

Malibu I 470 Comfort (2025)
Bild von: Carthago Reisemobile

Malibu überarbeitet seine integrierten Reisemobile. Neben Anpassungen bei den Teilintegrierten steht eine vollständig erneuerte Integrierten-Baureihe im Fokus. Die Fahrzeuge basieren auf dem Fiat Ducato oder dem Mercedes-Benz Sprinter und setzen auf Leichtbau sowie funktionale Innen- und Außengestaltung.

Nach dem neuen Carthago Chic C-line und dem Malibu relax Campervan folgt nun ein weiterer Entwicklungsschritt innerhalb des Konzerns. Die überarbeiteten Integrierten bringen neue Gestaltungslinien im Interieur und Exterieur, kombiniert mit einem modularen Aufbau und wahlweise leichten oder tragfähigeren Chassis.

Bildergalerie: Malibu I 430 Lightweight (2025)

Fünf Grundrisse umfasst das neue Programm, jeweils auf Fiat Ducato mit Flachrahmen oder auf Mercedes Sprinter mit AL-KO-Tiefrahmen. Für beide Basisträger gibt es zwei Varianten: „lightweight 3.5 t“ für alle, die mit Führerscheinklasse B und maximalem Gewicht kalkulieren – oder „comfort 4.2 t“ für mehr Zuladung und Sorglosigkeit beim Reisegepäck. Das Modell Edition+ I 490 RB-LE tanzt als Sonderfall gestalterisch etwas aus der Reihe.

Im Mittelpunkt der neuen Baureihe steht nicht nur die Wahl zwischen Fiat oder Mercedes, sondern auch der neue Aufbau: Malibu hat sowohl das Außendekor als auch das Interieur überarbeitet. Vorne prägt eine markante Bugmaske mit GridX-Kühlergrill den Look. Hinten schließt das neue Dynamic-Design-Heck mit dunklen Applikationen und klaren Linien den Auftritt stilvoll ab.

Malibu I 430 Lightweight (2025)

Malibu I 430 Lightweight (2025)

Malibu I 430 Lightweight (2025)

Malibu I 430 Lightweight (2025)

Malibu I 430 Lightweight (2025)

Malibu I 430 Lightweight (2025)

Bilder von: Carthago Reisemobile

Das neue m-Branding und die durchgehende Dekorlinie vom Kühlergrill bis zur Heckgarage ziehen sich als roter Faden durch die Karosserie. Doch auch unter der Hülle wurde kräftig gefeilt: Die Basisrahmen beider Modelle ermöglichen den markentypischen Doppelboden mit großzügigen Staumöglichkeiten.

Die lightweight-Variante zielt klar auf reisefreudige Fahrer:innen, die das maximale Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen nicht sprengen wollen. Durch konstruktive Optimierungen konnte das Leergewicht weiter reduziert werden – ohne dass Malibu an Ausstattung, Stabilität oder Komfort spart. Die Folge: gute Fahrleistungen, niedriger Verbrauch und beachtliche Zuladungsreserven – trotz B-Führerschein.

Bildergalerie: Malibu I 470 Comfort (2025)

Bei der comfort-Variante mit 4,2 Tonnen Gesamtmasse rückt die Alltagstauglichkeit etwas in den Hintergrund, dafür gibt’s mehr Spielraum bei Ausstattung, Mitfahrern und Zuladung. Beide Fahrgestelle – Ducato wie Sprinter – sind als Fronttriebler ausgelegt, die Kombination mit dem AL-KO-Tiefrahmen oder dem Flachrahmen sorgt für eine tiefe Einstiegshöhe und stabilen Schwerpunkt.

Im Innenraum spielt Malibu die Modernisierung konsequent weiter. Die neue Möbelarchitektur „pureline“ verzichtet auf sichtbare Griffe, setzt auf konkave Fronten bei den Oberschränken und betont mit durchgängiger Ambientebeleuchtung das Raumgefühl. Standardmäßig verbaut Malibu die Stilwelt „nomos“ – ein Mix aus Modern-Nussbaum und weiß-matten Flächen, kombiniert mit grauen Akzenten. Optional lässt sich mit „chiaro“ eine noch hellere Holzoptik mit mehr Struktur wählen.

Malibu I 470 Comfort (2025)

Malibu I 470 Comfort (2025)

Malibu I 470 Comfort (2025)

Malibu I 470 Comfort (2025)

Malibu I 470 Comfort (2025)

Malibu I 470 Comfort (2025)

Bilder von: Carthago Reisemobile

Unabhängig vom Interieur zeigen die Integrierten ein durchdachtes Konzept. Die neuen Varianten bieten – je nach Ausführung – Platz für bis zu vier Personen, großzügige Heckgaragen und praxisnahe Grundrisslösungen mit Einzel- oder Querbetten. Auch technische Komfortfeatures wie indirekte Beleuchtung, leichtgängige Klappenmechanik oder ergonomische Einstiegshöhen ziehen sich durch die Modellpalette.

Fünf Grundrisse, fünf Charaktere: Den Auftakt macht der I 430 LE mit 699 Zentimetern Länge, quasi der City-Flitzer unter den Integrierten. Der I 500 QB ist mit 748 Zentimetern dagegen das rollende Wohnzimmer – samt Queensbett und ordentlich Bewegungsfreiheit. Dazwischen: der I 440 LE, I 460 LE und I 490 RB LE – eine Staffel an Grundrissen für jeden Geschmack und Reisezweck. Ob Einzelbetten oder Querbett, Längsküche oder Raumbad – alles dabei, wahlweise auf Fiat oder Mercedes.

Malibu I 430 Lightweight (2025)

Malibu I 430 KB-LE lightweight 3.5 t

Bilder von: Carthago Reisemobile
Malibu I 470 Comfort (2025)

Malibu I 470 KB-LE „K“ comfort 4.2 t

Auch beim Preis zeigt sich die Serie variabel. Das Einstiegsmodell auf Ducato-Basis (I 430 LE lightweight) startet bei etwa 96.500 Euro – da bleibt vielleicht noch Luft für eine Markise. Wer lieber Mercedes fährt, landet mit dem gleichen Grundriss bei rund 108.000 Euro. Und wer das volle Komfortpaket will, landet beim I 500 QB comfort mit Stern im Grill und rund 120.000 Euro auf dem Preisschild.

Wer sich für integrierte Reisemobile, findet inzwischen viele Alternativen. Eura Mobil setzt mit der Integra Line GT auf klassische Mercedes-Basis, kombiniert mit solider Verarbeitung und funktionalem Innenraum. Forster richtet sich an preisbewusste Käufer, die viel Raum für einen vergleichsweise günstigen Einstiegspreis suchen. Deutlich exklusiver wird es bei STX Motorhomes: Mit Slide-outs, ausfahrbarem Dach und optionaler Garage bieten die Modelle Luxus auf Lkw-Niveau – allerdings auch mit einem Preisschild, das weit über dem Malibu-Niveau liegt.