Wenn Sie dachten, dass Restomods nur Objekte sind, die man in der Garage aufbewahrt und mit spitzen Fingern fährt, dann wird die Kimera K39 Ihre Meinung definitiv ändern. Mit ihm möchte man nämlich richtig Gas geben. Und zwar auf einen legendären amerikanischen Berg.

Der Kimera K39 ist das dritte Werk des italienischen Unternehmens, dem der EVO37 und der EVO38 vorausgingen, die sich am Lancia 037 orientierten. Der K39 ist inspiriert von der "Silhouette" der Lancia Beta Montecarlo des Martini Racing Teams, von der auch die Lackierung stammt.

Bildergalerie: Kimera K39

Aber was unterscheidet ihn von den anderen beiden Restomods? Ganz einfach: Das Ziel ist die Teilnahme am Pikes Peak 2025, dem legendären Bergrennen, das jedes Jahr die Rocky Mountains belebt. Ein Renn-Restomod, nicht nur von der Form her.

Jenseits der Grenzen

Der Kimera K39, der auf den Namen Hyper Retromod getauft wurde, steht ganz im Zeichen einer außergewöhnlichen Aerodynamik, genau wie ein Rennwagen. Bedeutet: Viele Spoiler und viel Flügel basierend auf einem Monocoque-Rahmen aus Kohlefaser, ein Material, das auch für jeden Quadratzentimeter der Karosserie verwendet wird. Eine Leichtigkeit, die an den Beta Montecarlo Turbo Group 5 erinnert, Protagonist der Rallye-Weltmeisterschaft an der Wende der 1970er zu den 1980er-Jahren.

Kimera K39

Kimera K39, die Vorderseite

Kimera K39

Kimera K39, die Rückseite

Die technischen Daten wurden noch nicht bekannt gegeben. Um die 4.301 Meter des Pikes Peak zu erklimmen, wagen wir es, auf das Vorhandensein eines Allradantriebs zu wetten, der dem auf dem Genfer Autosalon 2024 vorgestellten Kimera EVO38 entnommen ist, der von einem 2.1-Liter-Benziner mit volumetrischem Kompressor angetrieben wird, der 600 PS leistet.

Begleitet von einem 6-Gang-Schaltgetriebe, bei einem Gesamtgewicht von nur 1.100 kg. Man könnte sich auch für den Hinterradantrieb des EVO37 mit 505 PS entscheiden, aber in solchen Fällen kann es nie genug Leistung sein.