Kia K4 Hatchback (2024): Ist das hier der neue Ceed? (Update)
Erlkönige deuten darauf hin, dass er auch zu uns nach Europa kommen könnte
Update vom 16. April 2025: Kia hat jetzt die US-Version des K4 Hatchback auf der New York International Auto Show vorgestellt. Wie die Limousine wird auch der K4 Hatchback dort mit zwei Benzinern erhältlich sein: einem 147 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinder-Saugmotor und einem 190 PS starken 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder als GT-Line Turbo.
Ersterer ist mit einem stufenlosen Getriebe gekoppelt, letzterer mit einer Achtgang-Automatik. Sowohl der GT-Line als auch der GT-Line Turbo verfügen über eine einzigartige sportliche Fahrwerksabstimmung, 18-Zoll-Räder und zusätzliche Styling-Elemente. Der Innenraum ist im Wesentlichen identisch mit dem der K4 Limousine und verfügt über zwei 12,3-Zoll-Bildschirme für Anzeigen und Infotainment. Das dürfte sich nicht ändern, sofern der K4 Hatchback als Ceed-Nachfolger nach Europa kommen sollte. Wir erwarten allerdings andere Motoren.
Bildergalerie: 2026 Kia K4 Hatchback
Update vom 30. August 2024: Ende März 2024 überraschte Kia viele Beobachter mit dem K4 Hatchback. Seitdem ist viel Zeit ins Land gegangen. Und die Hinweise verdichten sich, dass wir dieses Fahrzeug schon 2025 als Nachfolger des Ceed in Europa sehen werden.
Darauf deuten Erlkönige hin, die rund um das Entwicklungszentrum von Hyundai-Kia in Rüsselsheim gesichtet wurden und stark dem K4 Hatchback ähneln:
Bildergalerie: Kia Ceed (2025) Erlkönigfotos
Hier ein direkter Vergleich:
2025 Kia K4 Hatchback
Kia Ceed (2025) Erlkönigfotos
Noch ist nichts offiziell, aber der aktuelle Ceed ist bereits seit 2018 auf dem Markt. Zudem erwähnt die US-Presseseite zwar ausführlich die K4 Limousine, den Hatchback aber in keinem Wort. Dessen Frontpartie passt auch zu den jüngsten Facelifts von Picanto und Sorento, aber auch zum neuen EV3.
Sie werden es bestimmt schon anhand unserer vielen Updates im Artikel zum neuen Kia K4 gemerkt haben: Wir sind durchaus Fans der ungewöhnlich gestalteten Limousine für den US-Markt. Im Rahmen der Weltpremiere auf der NYIAS in New York überrascht die Marke jetzt mit einem Derivat des rund 4,70 Meter langen Stufenhecks.
Die neue Kia K4 Limousine ist auf dem US-Markt ein schicker Ersatz für die scheidende Forte Limousine. Was wir bei seinem Debüt auf der New York Auto Show jedoch nicht erwartet hatten, war eine Schrägheckversion, die Kia beim Forte (dem Forte5) im Jahr 2018 eingestellt hatte.
Bildergalerie: 2025 Kia K4 Hatchback
Wirklich viel weiß man über diese Version noch nicht, im Profil erinnert sie uns etwas an den fünftürigen Opel Astra. Der K4-Fünftürer ist "ein praktisches Fahrzeug, das auf einen dynamischen und urbanen Lebensstil ausgerichtet ist", so das Unternehmen auf seiner Pressekonferenz. "Der Fünftürer verfügt über das gleiche Front- und Heckdesign sowie die glatte Eleganz der Limousine".
Wie dem auch sei: Sowohl an der Frontpartie wie auch am Heck fallen die extravagant gezeichneten Leuchten auf. An den hinteren Türen sind die Griffe auf Höhe der Seitemfenster verborgen.
Fest steht: Der K4 mit Fließheck kommt nach Amerika. Kia bestätigte gegenüber Motor1, dass das Modell in den USA "zu einem späteren Zeitpunkt" auf den Markt kommen wird. Die K4 Limousine ist dort für das zweite Halbjahr 2024 eingeplant.
Das bedeutet, dass er wahrscheinlich auch die gleichen Antriebsoptionen wie die Limousine hat. Bei den Motoren gibt es einen 2,0-Liter-Saugbenziner mit 147 HP gleich 149 PS plus 179 Newtonmeter Drehmoment und CVT-Getriebe. 190 HP gleich 193 PS bietet der 1,6-Liter-Turbo, zudem 264 Nm Drehmoment. Hier ist eine Achtgang-Automatik serienmäßig.
Und was ist mit Europa? Hier gab es schon die Vorgänger des K4, den Forte und Cerato, nicht. Grund: Der Kia Ceed ist eine in Europa gebaute Entwicklung für Europa. Seit 2018 ist die dritte Generation auf dem Markt.
Zu vermuten ist, dass Sie wie schon der eng verwandte Hyundai i30 bald leicht überarbeitet wird, um an neue EU-Normen angepasst zu werden. So könnte der Ceed noch einige Jahre auf dem Markt bleiben, um wahrscheinlich langfristig durch ein Elektroauto abgelöst zu werden. Eine Vorlage dafür könnte der EV3 sein.
Quelle: Kia Worldwide, Automedia
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