Im Februar 2024 bestätigte der europäische Automobilmarkt den im Januar verzeichneten Wachstumstrend. Im vergangenen Monat stiegen die Neuzulassungen in der Europäischen Union im Vergleich zum Vorjahr um 10,1 % auf 883.608 Einheiten (in der EU+UK+EFTA-Region beliefen sie sich auf 995.059 Einheiten, ein Anstieg von 10,2 %).

Hybridautos blieben die zweitbeliebteste Wahl der Autofahrerinnen und Autofahrer in der EU (mit einem Marktanteil von 28,9 %), während der Anteil der Elektroautos wie im Vormonat bei 12,0 % lag.

Alle großen Märkte konnten weiter wachsen: Deutschland (+11,8 %), Italien (+11,7 %), Frankreich (+11,2 %) und Spanien (+8,7 %).

Marktanteile nach Kraftstoffart

Ein genauerer Blick auf die Daten zeigt, dass der Markt für Pkw mit Benzinmotor in Europa um 6,1 % gewachsen ist, was vor allem auf die Entwicklung in Schlüsselmärkten wie Italien (+33,4 %) und Spanien (+3,7 %) zurückzuführen ist. Obwohl der Marktanteil von 35,5 % weiterhin führend ist, ist der Anteil der Benziner dennoch von 36,9 % im gleichen Monat des Jahres 2023 zurückgegangen.

Der Rückgang der Dieselfahrzeuge setzte sich fort (-5,1 % im Februar 2024) und der Marktanteil sank auf 12,9 % (2023 lag er noch bei 15,0 %). Voll- und Mildhybridfahrzeuge profitierten – wie bereits zu Beginn erwähnt – weiterhin. Angetrieben durch ein deutliches Wachstum auf den vier wichtigsten Märkten: Frankreich (+41,5 %), Spanien (+26,5 %), Deutschland (+16,4 %) und Italien (+16,1 %). Dies führte zum Verkauf von 255.511 Einheiten im zweiten Monat des Jahres 2024 (28,9 % Marktanteil).

Die Verkäufe von Elektroautos stiegen dagegen um bescheidenere 9 % auf 106.187 Einheiten (12 % Marktanteil), und die Verkäufe von Plug-in-Hybriden stiegen um 11,6 % auf 64.351 Einheiten (7,3 % Marktanteil).

EU-Zahlen für Februar 2024:

  • Benzin: 35,5 %
  • Hybrid (MHEV+HEV): 28,9 %
  • Diesel: 12,9 %
  • Elektro (BEV): 12 %.
  • Plug-in-Hybrid (PHEV): 7,3 %
  • Andere (LPG, Erdgas, Ethanol, Wasserstoff): 3,4 %

Wer steigt und wer sinkt

Im Februar 2024 war in der EU+UK+EFTA-Region die Marke mit dem stärksten Wachstum Mitsubishi (+143,5 %), die 5.837 Einheiten im Vergleich zu 2.397 im Februar 2023 verkaufte (beachten Sie hier aber, dass der neue Colt und der neue ASX erst seit diesem Jahr erhältlich sind).

Beachtlich war auch der sprunghafte Anstieg bei SAIC Motor mit seinen MG-Modellen, die um 108,7 % zulegten (16.148 ausgelieferte Fahrzeuge), sowie bei Lancia (+68,6 %) und Cupra (+59,8 %). Ebenfalls deutlich zugelegt haben smart (+57,2 %), Lexus (+55,4 %) und Suzuki (+50,8 %).

Mitsubishi ASX

Mitsubishi ASX

Betrachtet man die größten Volumina, so ist die Marke Volkswagen nach wie vor führend. Innerhalb der Stellantis-Gruppe ist Peugeot weiterhin die meistverkaufte Marke (58.080 Einheiten; +8,5 %).

Das war der Februar 2024 in der EU

Konzerne, die gewonnen haben Konzerne, die verloren haben
Mitsubishi (+141,1 %) Ford (-16,9 %)
SAIC Motor (+88,1 %) Mercedes-Benz (-4,0 %)
Suzuki (+55,9 %)  
Honda (+44,1 %)  
Volvo Cars (+40,4 %)  
Nissan (+20,6 %)  
Toyota Group (+16,8 %)  
Tesla (+15,2 %)  
Stellantis (+12,0 %)  
Volkswagen AG (+9,8 %)  
Renault-Gruppe (+5,8 %)  
Jaguar Land Rover (+5,1 %)  
BMW Group (+3,3 %)  
Hyundai Motor Corporation (+2,3 %)  
Mazda (+0,0 %)  

Das war der Februar 2024 in der EU+UK+EFTA-Region

Konzerne, die gewonnen haben Konzerne, die verloren haben
Mitsubishi (+143,5 %) Ford (-16,7 %)
SAIC Motor (+108,7 %) Mercedes-Benz (-2,1 %)
Suzuki (+50,8 %) Mazda (-1,8 %)
Honda (+47,1 %)  
Volvo Cars (+33,9 %)  
Nissan (+22,7 %)  
Tesla (+20,1 %)  
Toyota Group (+14,4 %)  
Jaguar Land Rover Gruppe (+13,8 %)  
Stellantis (+11,2 %)  
Volkswagen AG (+8,7 %)  
BMW Group (+7,0 %)  
Renault-Gruppe (+5,9 %)  
Hyundai Motor Corporation (+2,3 %)  

Die Rangliste nach Konzernen

Betrachtet man die Leistung der Konzerne in der EU+UK+EFTA-Region, so stellt man fest, dass nur einige wenige einen Rückgang gegenüber Januar 2023 zu verzeichnen haben. Am stärksten verloren hat Ford (-16,7 %), das von einem Anteil von 4,3 % im Februar 2023 auf einen Anteil von 3,4 % im Februar 2024 zurückfiel.

An der Spitze der Rangliste steht der VW-Konzern (+8 ,7 %), dessen Anteil bei 25,7 % lag, mit insgesamt 255.962 ausgelieferten Fahrzeugen; Stellantis (+11,2 %) mit einem Anteil von 18,3 % und die Renault-Gruppe (+5,9 %) mit einem Anteil von 9,4 % (es sei darauf hingewiesen, dass die Marke Dacia +4,7 % im Monat zulegte und 46.839 Einheiten auslieferte; Renault stieg um 6,7 % mit 49.552 Auslieferungen; Alpine stieg von 110 auf 301 Einheiten und verzeichnete einen +173,6 %-Anstieg).