Die Produktpalette von MG wird sich erweitern. Mit einem ersten Teaser-Foto, das in den sozialen Netzwerken gepostet wurde, kündigte die britisch-chinesische Marke an, dass sie den neuen MG 3 am 26. Februar auf dem Genfer Autosalon vorstellen wird.

Die Ursprünge dieser Baureihe gehen auf den Rover Streetwise zurück, der nach der Übernahme durch SAIC zum MG 3SW mutierte und bis 2013 gebaut wurde. Zwischen 2011 und 2022 gab es einen komplett eigenständigen MG 3 mit gut vier Meter Länge. Er wurde auch in Birmingham gebaut und in Großbritannien verkauft.

Bildergalerie: MG 3 (2018)

Nun macht sich also der Nachfolger bereit. Er wird das kompakteste und erschwinglichste Auto der Marke sein und konkurriert mit Modellen wie dem Renault Clio, Opel Corsa und Peugeot 208. Respektive eher mit dem Dacia Sandero, denn schon der MG ZS Benziner attackiert preislich den Dacia Duster.

Der kleinste MG dürfte bei einer Länge von etwa vier Meter bleiben und die wichtigsten Styling-Elemente der Baureihe bieten, wie den großen Kühlergrill mit dreidimensionalen Elementen und eine abfallende Nase ähnlich der des MG 4, die auf dem Teaserbild deutlich zu sehen sind.

 

Ein weiteres Teaser-Video zeigt eine Heckpartie, deren Design vom MG 5 inspiriert ist, während die Leichtmetallräder sportlich gestaltet sind und bis zu 17 Zoll groß sein könnten. Abzuwarten bleibt jedoch die Bordtechnik des MG 3, die, um die Preise so wettbewerbsfähig wie möglich zu halten, eher auf eine praktisch als raffiniert sein wird. Trotzdem dürfte die Serienausstattung umfangreich sein.

Im Gegensatz zur sonstigen Markenpolitik wird der MG 3 voraussichtlich keine reine Elektroversion erhalten, zumindest nicht zu Beginn. Das günstigste Elektromodell der Marke dürfte daher der MG 4 bleiben.

Für den 3 hingegen erwarten wir einen Benzinmotor (vielleicht sogar einen Mild-Hybrid), der in Sachen Leistung und Verbrauch mit den Angeboten der Konkurrenz mithalten kann. Der Preis? Laut Auto Express könnte er bei 17.000 bis 18.000 Euro liegen.