Im Juni 2019 enthüllte Lamborghini die Sterrato-Designstudie (den Link dazu gibt's weiter unten) und signalisierte damit die Absicht, einen abenteuerlustigen Huracán zu bauen. Es dauerte nicht lange, bis Berichte über eine potenzielle Serienversion auftauchten und diese Gerüchte gewannen Anfang dieses Jahres an Fahrt, als man den hochbeinigen Supersportwagen bei Testfahrten erwischte (Link ebenfalls weiter unten). Jetzt folgt der erste Teaser ...

Der Huracán Sterrato verfügt also über eine großzügige Bodenfreiheit, um holprige Straßen zu meistern. Unübersehbar sind auch die an den Kotflügeln angebrachten Kunststoffverkleidungen, die dem V10-Saugmotorwagen einen robusten Look verleihen. Die Zusatzscheinwerfer an der Front, die Dachhutze und die Dachreling heben den Sterrato zusätzlich hervor. Der Name des Konzepts wird auf das Serienmodell übertragen.

Lamborghini Huracán Sterrato (2023) Teaser

Die maßgeschneiderte Lackierung bezeichnet den Outdoor-Huracán als "mutig, authentisch und unerwartet", während das obige Teaser-Video einen gut geschützten Unterboden zeigt, der unwegsames Gelände besser bewältigt. Neu gestaltete seitliche Lufteinlässe stehen ebenso auf der Speisekarte des Offroad-Supersportwagens wie umgestaltete Stoßstangen und eine neue Heckklappen. Wir können außerdem davon ausgehen, dass es ein neu kalibriertes Allradsystem und eine veränderte Aufhängung geben wird.

Wir erinnern Sie daran, dass das namensgebende Einzelstück 47 Millimeter höher auf maßgeschneiderten 20-Zoll-Rädern saß, die an breiteren Vorder- und Hinterrädern befestigt waren. Das Sterrato-Konzept basierte auf dem Huracán Evo mit seinem 640-PS-V10. Allerdings komplett mit Allradantrieb, Torque Vectoring und Allradlenkung. Wir sind angenehm überrascht, dass die spätere Serienversion dem Konzept sehr ähnlich sieht.

Der Sterrato wird auf den straßentauglichen Tecnica und den nur für die Rennstrecke zugelassenen GT3 EVO2 folgen und könnte durchaus der Abgesang auf den Huracán sein. Lamborghini hat bereits bestätigt, dass der Nachfolger ein Plug-in-Hybrid sein wird, der auf einem Verbrennungsmotor mit mehr als sechs, aber weniger als 12 Zylindern basiert.

Dieser hochbeinige Lambo ist übrigens nicht der einzige geländetaugliche Supersportwagen des VW-Konzerns, denn Porsche arbeitet an der Fertigstellung eines 911 Dakar oder 911 Safari.