Bereits im November 2018 stellte Manhart mit dem MH2 eine stärkere Version des BMW M2 Competition vor. Nun wendet sich die Tuningschmiede erneut dem Performance-Coupé zu und arbeitet an einem würdigen Abschied für den M2, der schon bald von einer neuen Modellgeneration abgelöst wird. (Hier können Sie sich an vielen Erlkönigbildern des künftigen M2 ergötzen ... )

Dennoch gilt der M2 der Generation F87 nach wie vor als eines der besten Fahrerautos der modernen Automobilwelt. Daher stößt er in der Tuning-Szene weiterhin auf großes Interesse und Manhart hat beschlossen, eine letzte und ultimative Hardcore-Version des Autos zu bauen, die für den Einsatz auf der Rennstrecke optimiert ist. Und wir wagen zu behaupten, dass sie das mit einem phänomenalen Ergebnis getan haben.

Bildergalerie: Manhart MH2 630 (Basis BMW F87 M2 Competition)

Der 3,0-Liter-Twin-Turbo-Motor unter der Haube wurde mit einem neuen Turbo-Kit und einem neuen Ladeluftkühler ausgestattet. Eine komplette Manhart-Edelstahl-Auspuffanlage mit Klappensteuerung und eine neue Motorsoftware verhelfen dem Reihensechszylinder zu einer Spitzenleistung von 630 PS (463 Kilowatt) und einem Drehmoment von 750 Newtonmeter.

Aber der Motor ist bei weitem nicht die einzige verbesserte Komponente dieses modifizierten M2 Competition. Die Bremskraft kommt jetzt von einer Bremsanlage aus einem BMW M4 GT4 mit Sechs-Kolben-Bremszangen auf 380-mm-Scheiben an der Vorderachse. Hinten wurden die Originalbremsen beibehalten.

Ein echtes Tracktool benötigt natürlich auch entsprechende Fahrwerks-Optimierungen: Der MH2 630 bekam ein 3-Wege-Clubsport-Gewindefahrwerk aus dem Hause KW. Außerdem kommen Alufelgen in 19 Zoll mit griffigen 265/35er und 295/30er Michelin-Bereifungen hinzu. Weitere Neuerungen sind der Frontspoiler, Seitenschweller-Ansätze und der Diffusor, welche jeweils aus dem M Performance-Programm stammen und aus Carbon gefertigt sind, eine Schmiedmann-Aluminium-Fronthaube und ein großer Heckflügel vom M235i Racing.

Und ebenfalls nicht fehlen darf natürlich der auf die schwarze Karosserie aufgetragene Dekorsatz mit goldenen Zierstreifen und Schriftzügen. Der Innenraum zu guter Letzt wirkt gleichfalls wie von einem waschechten Rennwagen: Der Fond ist leergeräumt, stattdessen gibt es einen weit verzweigten Überrollkäfig.

Dieser dient auch der Befestigung der Schroth-Motorsport-Gurte mit denen sich die Insassen in ihren Recaro Sportster CS-Sitzen verzurren. Abrundend gibt es Carbon-Schaltwippen, ein Carbon-Veredelungskit für die Mittelkonsole, ein Awron-Zusatzdisplay und Manhart-Fußmatten.