Cizeta kommt angeblich mit aufgerüstetem Quad-Turbo-V16 zurück
Elektrisch? Nix da. Leider fehlt Giorgio Moroder bei dem Projekt
In den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren erlebte der Markt für Supersportwagen eine explosionsartige Entwicklung und brachte uns Legenden wie den Porsche 959, den Ferrari F40, den Jaguar XJ220 und den Bugatti EB110. Einige Start-ups wie Vector und Cizeta-Moroder versuchten, in diesen Markt einzusteigen.
Vector gibt es schon lange nicht mehr, aber Cizeta hielt sich noch ein wenig länger. Das einzige Auto der Firma war der V16T, eines der extremsten Autos seiner Zeit und Poster in vielen Jugendzimmern. Er hatte einen 16-Zylinder-Motor mit 6,0 Liter Hubraum, 64 Ventile, 540 PS und vier Klappscheinwerfer. Preis? 527.250 DM. Nur 12 dieser V16T wurden von Cizeta hergestellt, von denen einer in den Händen des Sultans von Brunei landete.

Es gibt ein Unternehmen, das den Supersportwagen wiederbeleben will. Es sagt, es warte auf die Zustimmung von Marcello Gandini, bevor es weitermacht. Bei diesem Unternehmen handelt es sich um die EMA Group GmbH, die dem in Deutschland lebenden Italiener Antonio Mandelli gehört. Es gibt sogar eine offizielle Website für das Auto, obwohl es nicht viele Informationen gibt, denn alles, was dort steht, ist: "Der Traum ist zurück" für den Moment.
Nicht nur das: Mandelli plant, den originalen 6,0-Liter-V16-Motor für den wiederbelebten V16T zu verwenden. Darüber hinaus will die Gruppe dem mächtigen Motor auch zusätzlich vier Turbolader verpassen. Sollte dieser Wagen den Segen seines ursprünglichen Designers erhalten, können wir davon ausgehen, dass er viel schneller sein wird als das ursprüngliche Modell.
Die Werksangaben sprachen damals von einer Zeit von 4,3 Sekunden von 0 auf 60 mph (0 auf 97 km/h) und einer Höchstgeschwindigkeit von 328 km/h (204 mph). Das sind beeindruckende Zahlen für das Jahr 1991, aber inzwischen wird er von einem relativ gewöhnlichen Lamborghini Huracan Evo überholt.
Nach Angaben des Unternehmens wurde der Wagen kontinuierlich weiterentwickelt. Die Karosserie besteht aus einem Kohlefaser-Monocoque, und es gibt auch Test-Mules davon. Der Motor wird von "einem lokalen Formel-1-Zulieferer" geliefert und ist mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt.
Allerdings scheint der Musikproduzent und Euro-Disco-Pionier Giorgio Moroder nicht an dem neuen Projekt beteiligt zu sein. Moroder war einer der Partner des Namensgebers des Unternehmens im Jahr 1988.
Quelle: Carsales.com.au
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