Sie kennen das Spiel inzwischen. Wenn irgendjemand den neuen BMW M3 oder M4 tunt, dann heißt es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit: An Kontroverse hat es ja vorher schon nicht gemangelt, aber jetzt legt Unternehmen XY noch einen drauf. So könnte man das natürlich auch hier wieder sagen. Der M3 von US-Tuner Vorsteiner sorgt definitiv für Aufmerksamkeit. 

Das liegt in erster Linie an der neuen Niere. Wie könnte es anders sein. Das gute Stück gibt es wahlweise in Plastik oder Carbon und es setzt auf deutlich weniger horizontale Streben als das Original. Auf zwei, um genau zu sein. M3-Fahrer in den Staaten haben den Vorteil, dass sie sich das vordere Kennzeichen auf dem großen Steg in Grill-Mitte sparen können. Sieht natürlich schon irgendwie besser aus. Das hat dann schon ein bisschen was vom Rennwagen M4 GT3, den wir zuletzt im Test hatten.

Auf der anderen Seite kann man sich hier schon mal ein wenig abschauen, wie denn so ein künftiger M3/M4 CS vielleicht aussehen könnte. Vorsteiner leistet Hilfestellung in Form eines Frontspoilers, neuer Seitenschweller, eines Heckdiffusors sowie einer großen Heckspoilerlippe. Alle Teile sind aus Kohlefaser. Letztgenanntes ist durch die mittige Aussparung und das luftdurchlässige Design besonders prägnant. 

Die goldenen Räder auf dem grauen M3 (in der Galerie unter diesem Artikel) sehen nach 21 Zoll aus. Genauere Angaben macht der Tuner nicht. Auch zur offensichtlichen Tieferlegung erfahren wir nichts. 

Interessant für alle M3-Fans mit Platzbedarf, die nicht auf den ersten M3 Touring (G81) warten wollen oder wollten ist die Dachbox auf den Bildern von Precision Sport Industries. Das US-Unternehmen hat sich ebenfalls auf die Optimierung von Fahrzeugen aus München spezialisiert und liefert den zusätzlichen Stauraum auf dem Dach im farblich passenden "Isle of Man Grün". 

Das Aero-Kit von Vorsteiner, das die beiden Performance-Bayern zum M3 und M4 VRS macht kostet übrigens 11.179 US-Dollar, was derzeit 9.860 Euro entspricht. 

Bildergalerie: Vorsteiner BMW G80 M3 Aero (2022)