Doppelter Druck

Verdammt! Eigentlich müsste der Haltegriff für den Beifahrer in diesem Auto aus Carbon sein. Mindestens. Oder gleich aus Titan. Die Rede ist vom neuen M3, den mein Mitfahrer gerade dermaßen ambitioniert über die Rennstrecke jagt, dass ich ernsthafte Zweifel an der Haltbarkeit des ,Angstgriffs" bekomme. Immerhin gibt es hier noch etwas zum Festhalten: Beim Kumpel des M3, dem M4, grapscht die Hand ins Leere.

Teile und herrsche
Moment: M3? M4? Wie jetzt? Deshalb also nochmal ganz langsam zum Mitschreiben. Hefte raus und zuhören: Beide sind die Nachfolger des bisherigen M3. Aber wie bei den zivilen Varianten wird jetzt zwischen Drei und Vier unterschieden. Bedeutet: Der neue M3 ist vorerst eine viertürige Limousine, eventuell folgt noch ein Kombi. Der M4 rollt zunächst als Coupé an den Start, das Cabrio wurde bereits vorgestellt. Alles klar?

Kraftvoller Auftritt
In den Abmessungen liegen M3 Limousine und M4 Coupé abgesehen von der Höhe gleichauf. Beide sind 4,67 Meter lang und 1,87 Meter breit. Letzteres geht vor allem auf das Konto der weit ausgestellten hinteren Radhäuser, in denen sich 275er-Schlappen auf 18-Zöllern befinden. Weitere Merkmale des kräftigen Doppels sind ein vorderer Stoßfänger mit großen Luftöffnungen, eine Motorhaube mit Powerdome, speziell geformte Außenspiegelgehäuse, das CFK-Dach sowie vier eng zusammenliegende Auspuffrohre samt Klappensteuerung. Wer schon im Stand die Sau rauslassen will, kann zu krassen Metalliclacken wie ,Austin Gelb" oder ,Yas Marina ...