Ähnlich wie der Maserati Grecale wurde auch der Alfa Romeo Tonale um einige Monate verschoben, da die Muttergesellschaft Stellantis aufgrund des Mikrochip-Mangels Rückschläge hinnehmen musste. Der Crossover unterhalb des Stelvio wird noch in diesem Jahr in Europa auf den Markt kommen und ist auch für den US-Markt bestätigt worden.

In der Zwischenzeit gibt die italienische Marke dem Fahrzeug den letzten Schliff, indem sie zwei Prototypen in Nordeuropa testet und dabei teilweise die endgültigen Scheinwerfer und Rückleuchten enthüllt. Nachdem die gleichnamige Studie bereits vor fast drei Jahren vorgestellt wurde, kann die Markteinführung des Tonale gar nicht früh genug erfolgen.

Trotz der Tarnung können wir leicht feststellen, dass das Aussehen des damaligen Showcars weitgehend für das Serienmodell beibehalten wurde, allerdings mit einigen vorhersehbaren Änderungen. Sowohl vorne als auch hinten sind größere Scheinwerfer zu sehen, außerdem gibt es jetzt normale Türgriffe und Seitenspiegel anstelle von Kameras.

Bildergalerie: Alfa Romeo Tonale (2022) Erlkönig in der Wintererprobung

Nach dem Auslaufen der Giulietta, des MiTo und des 4C hat Alfa Romeo nur noch zwei Modelle im Programm. Alfa Romeo braucht dringend neue Produkte, und die Buchhalter des Unternehmens hoffen, dass der Tonale eher früher als später in den Verkaufscharts auftaucht.

Es wird vermutet, dass die Weltpremiere am 17. Februar 2022 stattfinden wird, aber noch ist nichts offiziell. Wenn der Tonale schließlich auf den Markt kommt, wird er das erste Fahrzeug des Unternehmens mit Plug-in-Hybrid sein.

Einem unbestätigten Bericht zufolge kommt die vorläufige Spitzenversion nicht als leistungsstarker Benziner. Stattdessen soll es sich um ein PHEV-System handeln, das aus einem aufgeladenen 1,3-Liter-Motor und einem Elektromotor besteht. Das Hybridsystem könnte 240 PS leisten und einen Allradantrieb ermöglichen, da der E-Motor Gerüchten zufolge die Hinterachse antreibt, während der Verbrennungsmotor die Vorderräder antreiben wird.

Eines der fehlenden Teile des Puzzles ist die Größe der Batterie, obwohl der mechanisch verwandte Jeep Compass 4xe mit einem 11,4-kWh-Paket ausgestattet ist. Darüber hinaus soll es einen 1,3-Liter-Benziner mit 130 PS und eine stärkere 160-PS-Variante mit Mild-Hybrid-Technologie geben. Ein 1,6-Liter-Diesel mit 130 PS könnte die Liste der Antriebsstränge abrunden.

In Bezug auf die Abmessungen wird der Tonale voraussichtlich 4.528 Millimeter lang, 1.835 mm breit und 1.604 mm hoch sein, der Radstand beträgt 2.636 mm. Allerdings sind diese Abmessungen und der Rest der Spezifikationen mit Vorsicht zu genießen, da Alfa Romeo hierzu noch Stillschweigen bewahrt.

Nach dem Debüt des Tonale könnte ein drittes SUV-Modell folgen. Firmenchef Jean-Phillipe Imparato hat einen Crossover im B-Segment angedeutet, der, wenn die Gerüchteküche stimmt, auf den Namen Brennero hören und neben den Benzinmodellen auch ein rein elektrisches Derivat bieten soll.