Wie viel Leistung kriegt der Vierzylinder-Plug-in-Hybrid?

Es ist nicht das erste Mal, dass wir das neue Mercedes-AMG C 63 T-Modell in Prototypen-Form sehen, aber die neuesten Erlkönigbilder zeigen den Performance-Kombi mit weniger Tarnung bei Tests rund um den Nürburgring. 

An der aggressiver gezeichneten Frontschürze sieht man nun die größeren Lufteinlässe. Darüber prangt der bekannte Panamericana-Grill. Am Heck erkennt man noch nicht all zu viel. Ein angedeuteter Diffusor ist sichtbar, daneben befinden sich - gut eingepackt - vier eckige Auspuffendrohre. 

Wie es scheint ist das Topmodell auch in der neuen Generation an den hinteren Kotflügeln nicht breiter als eine herkömmliche C-Klasse. Vorne dagegen sehen die Backen einmal mehr deutlich breiter aus. Ursprünglich war das ja mal nötig, um einen dicken V8 im Motorraum unterzubringen. Das ist nun endgültig vorbei (vermutlich sehen wir deshalb auch keinen Powerdome auf der Motorhaube). 

Denn einen Achtzylinder wird es im kommenden C 63 nicht mehr geben. Christian Früh, Chefentwickler der C-Klasse, hat bereits bestätigt, dass der Vierliter-Biturbo durch einen Vierzylinder-Plug-in-Hybrid ersetzt wird. 

Zu erwarten ist auf der einen Seite der aus dem AMG A 45 bekannte M139 Zweiliter-Vierzylinder-Turbo mit 420 PS und 500 Nm. Hier allerdings ergänzt durch einen 48-Volt-Startergenerator und den neuen AMG E-Turbo. Dazu käme dann eine E-Maschine an der Hinterachse, die alleine wohl für 150 kW gut ist. 

Nichts genaues weiß man noch nicht, aber addiert man die Werte, käme man bei mehr als 600 PS heraus. Eine derartige Leistung wäre dann wohl für den C 63 S reserviert, während der C 63 ohne "S" um die 550 PS leisten könnte. 

Die Power wird auch nötig sein, um das immense Extra-Gewicht zu kaschieren. Der 63er dürfte mit all dem zusätzlichen E-Ballast auf gut 2.000 Kilo kommen, um die 200 bis 250 Kilo mehr als bisher. Die Batterie könnte für eine elektrische Reichweite von knapp 60 Kilometer gut sein. 

Wir erwarten die offizielle Vorstellung des neuen C 63 Hybriden gegen Ende des Jahres. 2022 dürfte der M3-Rivale dann in den Verkauf gehen. 

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