Abgesehen vom erhöhten Fahrwerk gibt es noch weitere Änderungen

Der Volkswagen-Konzern hat zwar keinen namhaften Geländewagen in seinem umfangreichen Portfolio - na ja, vielleicht den Amarok - aber er weiß, wie man robuste Derivate seiner regulären Modelle baut. Von Skodas Scout und VWs Alltrack bis hin zu Audis Allroad und Porsches kommendem Cross Turismo bietet man viele Modelle für diejenigen, die SUVs nicht mögen, aber etwas von deren Vielseitigkeit haben wollen.

Ein weiterer Newcomer aus Stuttgart, der in diese Kategorie passt, ist der 911 Safari (Name nicht bestätigt). Im Gegensatz zu der jahrelang geheim gehaltenen, aufgebockten 911er-Einzelanfertigung wird von diesem Prototyp erwartet, dass er sich in ein Serienfahrzeug verwandelt.

Ob es sich dabei um eine reguläre Ausstattungsvariante oder um eine limitierte Sonderedition handelt, bleibt abzuwarten, aber wer viel Geld hat und eine abenteuerlastige Version des kultigen Sportwagens sucht, sollte sie bekommen können.

Das Testfahrzeug wurde bei Erprobungsfahrten irgendwo in Skandinavien gesichtet und sieht einem normalen 911 sehr ähnlich. Dennoch gibt es einige dezente Änderungen, die es wert sind, hervorgehoben zu werden. Das erhöhte Fahrwerk ist natürlich eine davon, auch die Radhausverbreiterungen sind auffällig. Darüber hinaus hat Porsche die Stoßfänger überarbeitet, um die Böschungswinkel zu verbessern.

Porsche 911 SC 3.0 auf der
Historisches Vorbild? Porsche 911 SC 3.0 auf der "East African Safari" Rally 1978

Die vordere Stoßstange wurde etwas abrasiert, während das hintere Nummernschild höher positioniert wurde, um die Stoßstange neu zu gestalten und sie für leichte Offroad-Abenteuer bereit zu machen. Wir erwarten, dass die Serienversion grobstollige Reifen und ein maßgeschneidertes Leichtmetallrad-Design bekommt, zusammen mit einigen anderen subtilen Änderungen, um den "Safari" von den eher leistungsorientierten 911ern zu unterscheiden.

Wenn man bedenkt, dass Porsche mindestens seit Oktober 2020 aufgebockte 911-Prototypen testet (als unsere Erlkönigjäger einen vor die Kamera bekamen), so könnte das offizielle Debüt noch in diesem Jahr stattfinden. Es würde Sinn machen, den "Safari" mit serienmäßigem Allradantrieb anzubieten, also wird das Spenderfahrzeug vielleicht das 4S-Modell sein.

Der Aufpreis zum Standard-4S dürfte aufgrund der zusätzlichen Offroad-Ausstattung erheblich sein. Die Leistung könnte mit 450 PS aus einem 3,0-Liter-Boxer mit Biturboaufladung und einem Drehmoment von 530 Newtonmetern gleich bleiben.

Neben dem Safari haben weitere Erlkönige gezeigt, dass nach dem kürzlich vorgestellten GT3 weitere 911er in der Pipeline sind. Der GTS ist einer von ihnen, zusammen mit einem GT3 Touring, einem GT3 RS und eventuell einem neuen GT2 RS. Außerdem hat Porsche angekündigt, dass es früher oder später einen Hybrid geben wird, und wer weiß, was die Jungs und Mädels aus Zuffenhausen noch so alles planen.

Bildergalerie: Porsche 911 Safari bei Wintertests erwischt