Mansory hat noch einen Ford GT in die Finger gekriegt
Herrje ...
Echte Ford-GT-Enthusiasten mussten schon einmal richtig stark sein. Es war im Juni 2020 und Glam-Tuner hatte gerade seinen Le Mansory vorgestellt. Es handelte sich dabei um einen Komplett-Umbau für das seltene US-Supercar und wie eigentlich alle Kreationen des Veredlers war das Ergebnis ... nun ja ... polarisierend, um es freundlich auszudrücken.
Nun hat Mansory tatsächlich einen zweiten GT in die Finger bekommen und die Generalüberholung der Mittelmotor-Flunder ist nicht minder extrovertiert.
Herrschte beim ersten Versuch noch hauptsächlich ein spezieller Blauton vor, kommt hier ein sinistres schwarzes Finish zum Einsatz. Dazu gibt es einen zentralen roten Streifen sowie aggressive rote "Le Mansory"-Schriftzüge an Seitenschwellern und Heckflügel.
Im Innenraum setzt sich das Zweifarb-Thema des Exterieurs fort. Auch hier ist der neue Name des Autos unübersehbar - er wurde mit großen Buchstaben in die Alcantara-bezogenen Einstiege gestickt.
Allerdings ist beim Le Mansory deutlich mehr passiert als nur ein bisschen neue Farbe. Hauptsächlich geht es natürlich um das aufwendige und sehr detailreiche Bodykit aus Carbon. Der GT gewinnt dadurch nicht nur 5 Zentimeter an Breite, er erhält auch ein neues Abgassystem mit drei Endrohren sowie komplett neue Scheinwerfer.
Zudem steht die V6-Performance-Maschine nun auf neuen 21-Zoll-Schmiedefelgen und muss einiges an ziemlich wilder Aerodynamik über sich ergehen lassen. Die beiden Dachhutzen beispielsweise oder den monströsen Heckdiffusor.
Um der abgefahrenen Optik etwas mehr Nachdruck zu verleihen, packt Mansory auch den 3,5-Liter-EcoBoost-Motor an. 710 PS und 840 Nm gibt der Tuner für seine GT-Version an. Das sind 50 PS und 95 Nm mehr als ab Werk. Die Höchstgeschwindigkeit soll auf 354 km/h steigen.
Der erste Le Mansory, das Original sozusagen, steht aktuell übrigens zum Verkauf. Mansory selbst bietet das Auto bei Mobile.de für lässige 1,8 Millionen Euro an. Nach diesem zweiten Ford-GT-Umbau wird es auch noch einen dritten geben, was je nach persönlichem Geschmack eine gute oder eher schlechte Nachricht ist.
Bildergalerie: Ford GT Tuning von Mansory
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