Optisch evolutionär, technisch deutlich mehr

Die kommende Generation der Mercedes C-Klasse steht vor der Endphase ihrer Entwicklung. 2021 ist Marktstart, sowohl für die Limousine, als auch fürs T-Modell, das Sie auf diesen neuen Erlkönigbildern sehen. 

Auch bei den Wintertests in Schweden zeigt sich: Das neue Modell (interner Code W206) wird sich bei Ausmaßen und Design nicht so sehr vom aktuellen Auto unterscheiden. Man erwartet jedoch ein wenig mehr Radstand. Das dürfte dem Platz im Fond zugute kommen. Auch der Kofferraum soll etwas größer ausfallen.

Weitaus gravierende Änderungen wird es im Interieur geben. Schon vor einigen Monaten konnten unsere Erlkönigjäger einen Blick ins Innere der neuen C-Klasse erhaschen. Dort zeigt sich, dass die neue S-Klasse als Vorbild dient. Der Infotainment-Bildschirm wird deutlich größer ausfallen. Inwieweit die Hightech-Lösungen des S-Benz, etwa das riesige Augmented-Reality-Head-up-Display oder das 3D-Instrumentendisplay übernommen werden, bleibt abzuwarten. 

Die C-Klasse wird den MRA II-Baukasten übernehmen, den auch E- und S-Klasse nutzen. Die aktuellen Vierzylinder-Benziner (M254) und OM654-Diesel bleiben. Ihre Entwicklung hat sehr viel Geld verschlungen, sie sind noch immer frisch und können wohl auch relativ problemlos Euro7-tauglich gemacht werden. 

Daneben dürfte das Angebot an Plug-in-Hybriden ausgebaut werden. Von um die 70 Kilometer elektrischer Reichweite ist dank besserer Akkus die Rede. Später im Modellzyklus soll auch deutlich mehr gehen, die Frage ist nur, wie das dann irgendwann mit einer nicht elektrospezifischen Plattform noch umsetzbar ist. 

Seien Sie sicher, dass auch AMG wieder einige heiße C-Klasse-Derivate ins Rennen schickt. Wir wissen bereits, dass der künftige C 63 radikal anders daherkommen wird. Achtzylinder raus, Vierzylinder mit E-Unterstützung rein, lautet die Devise. Auch der C 43 wird dann wohl auf 2,0-Liter-Vierzylinder umsatteln.

Die neue C-Klasse wird auch beim Thema autonomes Fahren aufrüsten. Level 3 soll dann drin sein. In speziell dafür ausgerüsteten Parkhäusern könnte - wie bei der S-Klasse - auch schon vollautomatisiertes Fahren möglich sein. 

Der Fahrplan sieht einen Launch der C-Klasse Limousine und des T-Modells im Laufe des Jahres 2021 vor. Erstmals wird es auch einen All-Terrain geben. Der höhergelegte Kombi mit ein wenig Offroad-Schminke und vermutlich Luftfahrwerk dürfte 2022 debütieren. Wie es mit Coupé und Cabrio weitergeht, ist noch unklar.

Bildergalerie: Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (2021) neue Erlkönigbilder

Bild von: CarPix