Längerer Radstand für mehr Innenraum

Neues von unseren liebsten Gelände-Zwerg: Der Suzuki Jimny soll zu einem fünftürigen Modell (Rendering unten) für eine neue Variante wachsen. Diese soll auf den indischen Markt kommen, und der Autohersteller würde den XL-Jimny auch dort bauen, wie Autocar India unter Berufung auf interne Quellen berichtet. Es ist nicht klar, ob Suzuki beabsichtigt, den Fünftürer in andere Länder zu exportieren.

Der fünftürige Jimny würde auf einem längeren Radstand basieren als das dreitürige Modell, um mehr Platz im Innenraum zu schaffen und den Zugang zur zweiten Reihe zu erleichtern. Ansonsten wäre er mit dem bestehenden Modell identisch. Die Leistung könnte vom bekannten 1,5-Liter-Motor mit 102 PS Leistung kommen.

Um die Geländegängigkeit zu gewährleisten, gibt es einen Allradantrieb und ein Verteilergetriebe mit Untersetzung. Der fünftürige Jimny würde nach Angaben von Autocar India zum Preis weniger als einer Million Rupien (12.140 Euro zu aktuellen Wechselkursen) starten. 

Bildergalerie: Test Suzuki Jimny 2018 OnLocation

Suzuki plant angeblich, den bestehenden Jimny vom europäischen Markt zu nehmen, weil das Modell die strengen Emissionsvorschriften der Region nicht erfüllt. Stattdessen würde das Unternehmen das Fahrzeug in ein Nutzfahrzeug ohne Rücksitze verwandeln, so dass der kleine Geländewagen diese Vorschriften nicht einhalten muss. Das Modell könnte später mit einem anderen Motor auf den Markt für Privatkunden zurückkehren.

Der Jimny ist in Japan immer noch erhältlich, dort ist er mit einem 660-ccm-Dreizylinder-Turbomotor ausgestattet, der 63 PS und 96 Newtonmeter Drehmoment liefert. Zudem ist der Japan-Jimny mit 3,40 Meter deutlich kürzer und schmaler, um die Anforderungen der dortigen Kei-Car-Klasse zu erfüllen. Die Käufer können hier entweder ein Fünf-Gang-Schaltgetriebe oder eine Vier-Gang-Automatik wählen.

Quelle: Autocar India

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