UAZ Hunter Expedition: Startklar für Sibirien
Fettere Reifen und Stoßfänger sind nur der Anfang ...
Wenn wir an Automobilhersteller denken, fallen uns die großen Kaliber der Branche wie der VW-Konzern, General Motors und Toyota ein. Sogar kleinere Mainstreamer wie Mazda erhalten ein Nicken. Aber es gibt noch mehr Autohersteller, die sich eher unter dem Radar bewegen. Nehmen Sie UAZ, einen russischen Autohersteller, der sein eigenes, nacktes Ding macht. Der Autohersteller erweitert sein Angebot mit der UAZ Hunter Expedition, einer kräftigeren Version des Geländewagens.
Hinter UAZ verbirgt sich "Uljanowski Automobilny Sawod", bekannt für den UAZ-469 (1972 bis 2003). Dieser war der Geländewagen schlechthin bei den Armeen der Warschauer-Pakt-Staaten, darunter auch die NVA der DDR. Der Hunter ist gewissermaßen der Nachfolger des 469, wie man optisch sofort sieht.
Der UAZ Hunter Expedition verfügt über einen 2,6-Liter-Vierzylinder-Benziner, der nur 128 PS (95 Kilowatt) leistetet, aber immerhin ein Drehmoment von 203 Newtonmeter bereitstellt. Ein fetter Stoßfänger vorne ermöglicht einen Wagenheber und eine Seilwinde. Es gibt auch Abschlepphaken, falls es in der russischen Weite etwas unruhig wird. BF Goodrich T/A-Reifen, die um schwarze Stahlräder gewickelt sind, bieten Grip mit der Option für größere Reifen und Räder. Der UAZ Hunter Expedition hat 241 Millimeter Bodenfreiheit.
Während Fahrzeuge von UAZ normalerweise knochentrockene, rustikale Geländewagen sind, versucht sich der Hunter Expedition an etwas Luxus. So gibt es beheizte Vordersitze - eine Notwendigkeit im kalten Sibirien - die mit wasserabweisendem Stoff mit weißen Nähten bezogen sind. Ein einzigartiges Merkmal ist der hintere Teil. Im Gegensatz zu traditionellen SUVs mit einer Heckklappe verfügt der Hunter Expedition über ein nach unten klappbares "Tailgate" für mehr Flexibilität bei der Beladung.
Bildergalerie: UAZ Hunter Expedition
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