Der Sportkombi könnte ab 2020 in Emden gebaut werden

Bringt VW ab 2020 den Arteon als Shooting Brake auf den Markt? Mehrere Medien hatten schon vor geraumer Zeit berichtet, dass Konzernchef Herbert Diess die Kombi-ähnliche Variante des Arteon bereits abgesegnet hat. Jetzt könnte eine Pressemitteilung von VW selbst indirekt die Bestätigung liefern.

Eigentlich geht es dort thematisch um die Zukunft des Werks in Emden, wo aktuell der Arteon, die Passat Limousine und der Passat Variant gebaut werden. "In der neuen MEB-Halle werden wir ab 2022 die E-Modelle einrüsten und vernünftig hochfahren und zeitgleich den Arteon, die Passat Limousine und den Shootingbrake in den alten Hallen für einige Jahre erfolgreich bauen. Nun gilt, es die Region und die Emder Belegschaft auf die Elektromobilität vorzubereiten und mitzunehmen“, wird der Betriebsratsvorsitzende Manfred Wulff zitiert.

Shootingbrake? Das klingt nicht nach Passat. Und wo sonst als in Emden sollte der Arteon Shootingbrake (um die VW-Bezeichnung aufzugreifen) gebaut werden? Schließlich liefert der Passat die technische Basis.

Für Emden ist der sogenannte „Start of Production“ der MEB-Fahrzeuge für Ende 2021 geplant. Bis zur vollständigen Einrüstung für die ersten vollelektrischen Fahrzeuge werden am Standort weiterhin Passat Variant und Passat Limousine sowie der Arteon produziert. Um den Herausforderungen des MEB gerecht zu werden, wird das Werk in mehreren Phasen umgebaut, teils müssen neue Produktionsbereiche errichtet werden. Ab 2022 werden künftig die Elektrofahrzeuge in Emden vom Band laufen. Passat und Arteon könnten dann zum technisch eng verwandten Skoda Superb ins tschechische Skoda-Werk Kvasiny verlegt werden.

Bildergalerie: Mehr Sportlichkeit für den VW Arteon