Erlkönigbilder zeigen chinesische Langversion

Zugegeben, optisch sind unsere Erlkönigbilder von einem Audi Q2 e-tron kein großer Gewinn. Schließlich sieht das Auto (bis auf die fehlenden Auspuffrohre und ein paar andere Details) genauso aus wie die Benziner- und Dieselversionen. Doch zeigen die Bilder, dass eine Elektroversion des kleinen SUVs ansteht, und damit wird die Sache interessant.

Bei dem Erlkönig soll es sich um den Q2 L e-tron handeln, den Audi in China für China baut -- das ist offiziell bestätigt. Ob das Auto auch nach Deutschland kommt, ist dagegen noch nicht klar.

Audi Q2 L e-tron für China
Audi bringt noch 2019 den Q2 L e-tron in China auf den Markt (Im Bild: Alexander Seitz, Audi-Vorstand für Finanz, China, Compliance und Integrität)

Sinn ergeben würde eine Elektro-Version des Q2 jedenfalls, denn im B-SUV-Segment gibt es immer mehr Autos mit Elektroantrieb: den Hyundai Kona Elektro und den Kia e-Niro und den Kia e-Soul, bald auch den DS3 Crossback E-Tense. Aber wäre es für Audi nicht klüger, ein Elektroauto auf die Basis der neuen Elektroplattform des VW-Konzerns (MEB) zu stellen? Nicht unbedingt. Schließlich basiert der bereits angebotene e-tron auch noch nicht auf dem MEB.

Zum Antrieb gibt es derzeit noch keine Informationen. Gerüchte sprechen von bis zu 400 Kilometer Reichweite. Das Dach des Erlkönigs legt den Verdacht nahe, dass dort Solarpaneele installiert werden, mit deren Strom zum Beispiel das parkende Auto klimatisiert werden könnte.

Erlkönig-Bilder: Automedia

Bildergalerie: Audi Q2 L e-tron als Erlkönig