Er drückt sich zwischen CX-3 und CX-5

Als Mazda vor exakt einem Monat die ersten Teaser-Bilder eines neuen kompakten Crossovers veröffentlichte, dachten wir, dass sie uns auf dem Genfer Autosalon 2019 die neue Generation des CX-3 präsentieren würden. Tja, so kann man sich täuschen. Wir spulen mal kurz einen Monat vor und sehen wie Mazda uns einen ... ähm ... CX-30 präsentiert. 

Was zum Teufel ist ein CX-30? Und wo kommt diese große Zahl her? Nun, es handelt sich dabei um ein neues global vermarktetes Crossover, das "ein für die Marke neues Marktsegment betritt. Zwischen dem Mazda CX-3 und dem Mazda CX-5 positioniert, erfüllt das Modell die Anforderungen von Kunden, die kompakte urbane Abmessungen mit Platz und Praktikabilität verbinden wollen."

Soviel zum Marketing-Blabla. Was wir hier kriegen, ist ein 4,40 Meter langes und 1,80 Meter breites SUV mit einem Radstand von 2,66 Meter, das ein bisschen braver aussieht als die zuletzt neu gezeigten Mazdas. Eine etwas konservativere Auslegung des Kodo-Designs also. Etwas weniger aggressiv als bei CX-5 und dem neuen Mazda 3. Mit letzterem teilt sich der CX-30 übrigens die Architektur.  

Die Motorenpalette besteht aus den bekannten Skyactiv-Dieseln und -Benzinern, die mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Sechsgang-Automatik kombinierbar sind. Die Benziner kommen mit Mazdas Mildhybrid-System, das den Verbrenner um einen kleinen E-Motor (hilft beim Beschleunigen) und eine 24-Volt-Lithium-Ionen-Batterie ergänzt. 

Bildergalerie: Mazda CX-30 live auf dem Genfer Auto Salon 2019

Auch Mazdas neuer Skyactiv-X-Motor, der mit seinem neuartigen Brennverfahren die Vorteile von Benziner und Diesel vereinen soll, wird für den CX-30 erhältlich sein. Der endgültige Output ist noch nicht offiziell bestätigt, aber wir wissen, dass es um die 180 PS und 220 Nm Drehmoment sein werden. 

Der CX-30 ist als Fronttriebler und Allradler zu haben. Der Allradantrieb verteilt die Kraft elektronisch gesteuert zwischen den Achsen. Dazu hilft Mazdas G-Vectoring Control Plus, verbessert mit kleinen Bremseingriffen zum Beispiel das Herauslenken aus Kurven und stabilisiert das Fahrverhalten bei schnellen Ausweichmanövern.

Wann Mazdas neuer VW-Tiguan-Konkurrent in Deutschland auf den Markt kommt, ist noch nicht raus. Auch die Preise stehen noch nicht fest.

Bildergalerie: Mazda CX-30