Neue Automatik und ein neuer Diesel ab Mitte 2019

Mit dem Ranger spielt Ford in der Liga von VW Amarok, Mercedes X-Klasse und Co. mit. Jetzt wird die Europaversion des rund 5,30 Meter langen Pick-up optisch wie technisch überarbeitet. Ab Mitte 2019 wird das neue Modell ausgeliefert, bestellbar ist es ab sofort.

Ford bietet den neuen Ranger weiterhin in drei Karosserievarianten an: Neben der Version mit Einzelkabine (2 Türen, 2 Sitze) stehen die Extrakabine (2 Doppelflügeltüren, 2+2 Sitze) sowie die noch geräumigere Doppelkabine (4 Türen, 5 Sitze) zur Wahl. In der Doppelkabine kommt erstmals eine aktive Geräuschkompensation (Active Noise Control) zur Unterdrückung von Störgeräuschen zum Einsatz.

Der Ranger ist unverändert in vier Ausstattungsversionen lieferbar: als XL (ab 33.112 Euro), als XLT (ab 38.128 Euro), als Limited (ab 45.119 Euro) und als Wildtrak (ab 47.469 Euro). Noch darüber rangiert der Ranger Raptor. Er kostet künftig mindestens 66.771 Euro.

Die Modifikationen betreffen die überarbeitete Frontschürze ebenso wie den Kühlergrill, der über die gesamte Breite von einer horizontalen Zierleiste nun in zwei Bereiche unterteilt wird. Bei den exklusiveren Ausstattungslinien sind ab Werk Bi-Xenon-Scheinwerfer inklusive LED-Tagfahrlicht und -Nebelscheinwerfer inklusive.

In Sachen 4x4 bleibt es beim zuschaltbaren Allradantrieb mit elektronischer Übersetzungsauswahl (fernbetätigte Freilaufnaben). Mit seiner Wattiefe von bis zu 800 Millimetern sowie einer Bodenfreiheit von 230 Millimetern kommt der Ranger selbst in unwegsamem Gelände sicher voran. Dabei helfen auch der Böschungswinkel von 29 Grad vorne und 21 Grad hinten. Abgerundet werden die Eigenschaften von einer maximalen Anhängelast von bis zu 3.500 Kilogramm und einer maximalen Nutzlast von bis zu 1.137 Kilogramm.

Für die Ford Ranger-Ausstattungsversionen XL, XLT und Limited ist als Bestandteil von Ausstattungs-Paketen statt des offenen Differentials hinten ein Sperrdifferenzial (100 Prozent) für die Hinterachse lieferbar. Für die Versionen Wildtrak und Raptor gehört es zur Serienausstattung.

Im neuen Ranger hält der jüngste Generation der EcoBlue-Turbodiesel-Familie von Ford Einzug. Zur Wahl stehen drei Euro 6-Versionen, die ihre Kraft jeweils aus zwei Litern Hubraum schöpfen. Ein Dieselpartikelfilter und ein SCR-Kat mit AdBlue-Einspritzung sorgen dabei für die Abgasreinigung. Die Leistungsstufen:

- 130 PS mit 340 Newtonmeter maximalem Drehmoment; CO2-Ausstoß von 209 g/km und einem Verbrauch von 8,0 Liter/100 km

- 170 PS mit 420 Nm maximalem Drehmoment; CO2-Ausstoß von 216 g/km und einem Verbrauch von 8,3 Liter/100 km

- 213 PS mit 500 Nm maximalem Drehmoment plus Bi-Turbo-Technologie mit variabler Geometrie. CO2-Ausstoß von 228 g/km und einem Verbrauch von 9,2 Liter/100 km

Das bisherige TDCi-Fünfzylinder-Aggregat mit 3,2 Liter Hubraum und 200 PS bleibt für die Ausstattungsversionen Limited und Wildtrak (jeweils Extrakabine und Doppelkabine) noch voraussichtlich bis September 2019 im Programm – wahlweise mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder mit einer 6-Gang-Automatik – und entfällt danach ersatzlos.

Neben einem Sechsgang-Schaltgetriebe steht für die 170 und 213 PS starken Motorvarianten des Ranger auch die neue 10-Gang-Automatik von Ford bereit, die bereits in anderen Modellen der Marke wie dem F-150 und dem Mustang zum Einsatz kommt.

Als erstes Fahrzeug in diesem Segment hat der Ford Ranger jetzt bereits ab Werk eine Tempomat inklusive eines Auffahrwarn-Assistenten, einen intelligentem Geschwindigkeits-Assistenten mit einstellbarem Geschwindigkeitsbegrenzer, einen Spurasssistenten sowie eine Verkehrsschild-Erkennung an Bord. Erstmals steht für den Ranger auch das schlüssellose Ford KeyFree-System mit Ford Power-Startfunktion zur Verfügung. Die Zentralverriegelung schließt nun auch die Heckklappe der Ladepritsche mit ein.

Bildergalerie: Ford Ranger (2019)