Jaguar F-Type Roadster mutiert zum Rallyeauto
Der sehr staubige F-Type ist ein Tribut an den XK 120
Jaguar ist gerade im Feiermodus: 2018 feiert der XK 120 seinen 70. Geburtstag. Er war der Vorgänger des E-Type und ist gewissermaßen der Opa des aktuellen F-Type. Als Hommage an den XK 120 und seine Erfolge im Rennsport hat Jaguar jetzt zwei besondere Einzelstücke auf die Räder gestellt. Jedoch handelt es sich um keine grundlegend neuen Fahrzeuge: Basis ist der F-Type Roadster mit Zweiliter-Turbo und 300 PS in der "Chequered Flag Limited Edition"
Bildergalerie: Jaguar F-Type Rallyeauto
Die Modifikationen, die beide Fahrzeuge durchlaufen haben, um von Straßenmodellen zu Rallyeautos zu mutieren, wurden intern von Jaguar Design and Engineering durchgeführt. Obwohl die Jags nicht wirklich am Rallyesport teilnehmen werden, wurden die Einzelstücke nach FIA-Spezifikation entwickelt und sind mit fetteren Bremsen, einer zusätzlichen Federung und einem schützenden Überrollkäfig ausgestattet. Die beiden F-Typen haben auch Zusatzleuchten in der Motorhaube, körperbetonte Rennsitze mit Sechspunktgurt und einen Feuerlöscher erhalten, falls etwas schief geht.
Die 20-Zoll-Alus in glänzendem Schwarz, die man am F-Type Chequered Flag Limited Edition sieht, wurden von Jaguar zugunsten von speziellen Felgen mit kiestauglicher Bereifung fallen gelassen. Darüber hinaus implementierten die Ingenieure auch ein Sperrdifferenzial, um die Kraftübertragung auf die Räder bei schwierigen Geländeverhältnissen zu optimieren. Der F-Typ Cabrio-Rallyewagen liegt 40 Millimeter höher als das normale Straßenfahrzeug, um das Risiko einer Beschädigung des Unterbodens zu verringern.
Jaguar erwähnt, dass die beiden Rallyeautos bereits auf der Walters Arena-Rallyeprüfung in Südwales gründlich geprüft wurden und in den kommenden Monaten eine Tour zu verschiedenen Veranstaltungen der Marke unternehmen.


Bildergalerie: Jaguar F-Type Rallyeauto
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