Jaguar F-Type 400 Sport im Test

Meine Herren, fünf Jahre soll das schon wieder her sein? Ja, der Jaguar F-Type sieht noch immer aus, wie frisch aus dem Ei gepellt. Aus einem wunderschönen Ei, wohlgemerkt. Trotzdem hat er bereits ein halbes Jahrzehnt auf dem Buckel. Höchste Zeit also für ein Facelift. Selbiges konnte aufgrund angesprochener Wunderschönheit des Ausgangsprodukts äußerst dezent ausfallen: Neue Lufteinlässe für die Schürzen, neue LED-Scheinwerfer (serienmäßig), neue Sitze, ein neues Navi (ebenfalls serienmäßig) – fertig ist der Modelljahrgang 2018. Wer am Anfang vernünftig gearbeitet hat, muss hinterher halt nicht rumdoktern wie ein Blöder. Jetzt ist der News-Faktor mit diesen Maßnämchen natürlich ein wenig dünn. Sah Jaguar wohl ähnlich und spendiert mit der Modellpflege gleich noch ein recht athletisches Sondermodell. Es heißt ,400 Sport", hat (Sie ahnen es) 400 PS und ist ab jetzt genau ein Jahr lang zu haben.

Ein etwas andere Roadtrip
Um zu demonstrieren, was der geliftete F-Type mitsamt dem neuen 400er so drauf hat, lud Jaguar zu einem ziemlich epischen Roadtrip durch halb Italien. Ein bisschen Mille-Miglia-Luft schnuppern, ein wenig Gardasee, etwas Autobahn, ein großer Batzen Traumkurven im Herzen der Toskana und ein ziemlich wahnsinniger Guide namens Andrea. Letzterer war ortskundig, muss irgendeinen sehr guten Deal mit der italienischen Polizei am Laufen haben und tat Dinge mit einem Range Rover (das ideale Führungsfahrzeug für einen Tempo-lüsternen Sportwagen-Tross), die wohl noch nie z...