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Audi e-tron: So stark ist der Tesla-Jäger
Update: Erstes Foto des Serienmodells und technische Daten des Elektro-SUVs

Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
3. Sep. 2018 um 14:21 Uhr
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Die Elektro-SUVs kommen: Der Jaguar I-Pace ist schon im Handel, am 4. September 2018 fällt das Tuch vom Mercedes EQC. Mit immer neuen Details erhöht Audi die Spannung bis zur Premiere des e-tron am 18. September 2018, 5:30 Uhr unserer Zeit. Jetzt gibt es ein erstes Foto der Serienversion, deren Fertigung bereits begonnen hat. Darauf erkennt man einen Teil der Frontpartie des in "Misano-Rot" lackierten Wagens. Gebaut wird der Audi e-tron in Brüssel. Dort soll ab 2019 ein e-tron Sportback mit schnittigerer Dachlinie vom Band laufen.
Mehr zum Audi e-tron und seinen Rivalen:
Audi e-tron kostet 79.900 Euro
Schon vor Kurzem wurde verkündet, wie sich das elektrisch angetriebene Oberklasse-SUV auf dem 4.302 Meter hohen Pikes Peak in den USA beim Bremsentest bewährt. Genauer gesagt: Ein Rekuperationstest, also die Rückgewinnung von Energie durch Bremsen. Viel interessanter sind aber die parallel dazu veröffentlichen technischen Eckdaten des Audi e-tron: Die beiden Elektromotoren leisten zusammen 265 Kilowatt (gleich 360 PS) Leistung und entwickeln ein Drehmoment von 561 Newtonmeter. Bis zu 60 Sekunden lang können sie diese Leistung in der Spitze abrufen. In unter sechs Sekunden beschleunigt der e-tron auf Tempo 100, bei 200 km/h wird elektronisch abgeregelt.
Wechselt der Fahrer von Fahrstufe D zu S und tritt voll auf den Pinsel, aktiviert er den Boost-Modus. Dieser steht acht Sekunden lang zur Verfügung. Hier stehen 300 Kilowatt respektive 408 PS und 664 Newtonmeter Drehmoment bereit. Zum Vergleich: Der etwas kleinere Jaguar I-Pace bietet 294 Kilowatt (400 PS) und 696 Newtonmeter.
Wie sieht es mit der Reichweite aus? Audi verspricht für den e-tron mehr als 400 Kilometer nach WLTP-Zyklus. Zurück zum Thema Bremsen: Der e-tron-Prototyp rekuperiert mit mehr als 70 Prozent seiner Antriebsleistung (300 Newtonmeter und 220 Kilowatt), bis zu 30 Prozent soll diese Maßnahme zur Reichweite beitragen.
Der Fahrer kann den Grad der Schubrekuperation über Lenkradwippen in drei Stufen wählen. Erst wenn mit dem Bremspedal stärker als 0,3 g verzögert wird, kommen die Radbremsen ins Spiel. Je nach Fahrsituation entscheidet das elektrohydraulisch integrierte Bremsregelsystem, ob per E-Maschine, Radbremse oder einer Mischung aus beiden rekuperiert wird. Und das laut Audi elektrisch individuell an jeder Achse.
Bildergalerie: Audi E-Tron Prototyp Pikes Peak

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