Das im Jahr 2019 startende Elektro-SUV wird schon getestet

Bis 2022 will Mercedes mehr als zehn reine Elektroautos auf den Markt bringen. Den Anfang soll 2019 der EQC machen, ein Coupé-SUV auf Basis des GLC, das in Bremen gebaut wird. Getarnte Exemplare werden bereits getestet, wie unsere Bilder zeigen: Unser Fotograf hat den EQC als Erlkönig erwischt.

Eckiger als die Studie
Als Studie "Generation EQ" war das Auto bereits 2016 auf dem Pariser Autosalon zu sehen. Unsere Bilder zeigen, dass sich das Design des Serienfahrzeugs am Concept Car orientiert. Die nach hinten abfallende Dachlinie ist gut zu erkennen, aber der Erlkönig wirkt im Ganzen doch eckiger als die Designstudie. Die hakenförmige Scheinwerfergrafik und das durchgehende Band der Hecklampen werden dagegen von der Studie übernommen. Das gleiche gilt wohl für das große Glasdach, das bei dem Prototyp aber offenbar abgedeckt ist. Anders als die Studie hat der fertige EQC aber konventionelle Außenspiegel, nicht nur Stummel mit nach hinten gerichteten Kameras.

Allradantrieb und bis zu 500 Kilometer
Beim Konzeptfahrzeug erfolgt der Antrieb über alle vier Räder. Die beiden E-Motoren sorgen für eine Gesamtleistung von bis zu 300 Kilowatt, also rund 400 PS. Die Reichweite wird mit 500 Kilometer angegeben. Der EQC könnte damit gut gegen das Model X von Tesla antreten. Er gehört zu einer neuen Generation von Elektroautos, die auf einer gemeinsamen und eigens für E-Mobile entwickelten Plattform beruhen. Diese ist skalierbar. So sind Radstand und Spurweite sowie die Batteriegröße variabel. Damit eignet sich die Basis nicht nur für SUVs, sondern auch für Limousinen, Coupés und mehr, so Mercedes. Bereits vorgestellt wurde neben dem EQC aber nur der EQA, der auch erst danach auf den Markt kommen soll – wahrscheinlich im Jahr 2020.

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