Der teuerste Kodiaq im Test

Menschen, die besonders viel Auto für ihr Geld wollen, fahren Skoda. Diesen Nimbus haben sich die Tschechen über die letzten Jahre und Jahrzehnte mühsam und völlig zurecht erarbeitet. Alles Gute von VW, nur mit mehr Platz und zu einem besseren Preis – man kennt das Spiel ja inzwischen. Nirgendwo, so scheint es, kumulieren all diese Werte besser als beim Kodiaq. Das 4,70-Meter-Hochdach ist der Inbegriff der totalen Skoda-ness. Und es ist ein SUV, weshalb Platzangebot, Praktikabilität und das eigene Momentum quasi ins Unermessliche anwachsen. Würde man das vernünftigste Familienauto der Welt küren, das Auto, das am meisten von dem bietet, was man zwischen Schulhof, Fußballtraining, Supermarkt und der großen Urlaubsfahrt wirklich braucht, dann wäre der Kodiaq wohl kaum zu schlagen. Wer clever ist, so scheint es, kommt an diesem Gefährt eigentlich nicht vorbei. Die Frage ist: Ist man auch noch clever, wenn man sich ein bisschen mehr gönnt? Den großen 190-PS-Diesel mit Allrad und DSG zum Beispiel?

Da reicht doch eigentlich ein Fronttriebler
Keine Frage, der Skoda Kodiaq ist ein erstaunlich fähiges Auto. Damit erzähle ich Ihnen hier sicher nichts bahnbrechend Neues. Allerdings kommt auch er zu großen Teilen über den Preis. Und seien wir ehrlich, den Ausflug ins Gelände werden 99 Prozent aller Kodiaqs in ihrem Leben nicht ein einziges Mal in Angriff nehmen müssen. Soll heißen: Ein 150-PS-Diesel mit Frontantrieb (DSG hat auch er immer an Bord) reicht in der Regel völlig aus. Selbige...