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Tatsächlicher Verbrauch: Honda Jazz Vollhybrid (2026) im Test

Wie viel Sprit braucht der japanische Kompaktwagen mit 122 PS im realen Verkehr?

Honda Jazz Full Hybrid (2026), der Verbrauchstest

Bild von: Motor1.com

Von: Fabio Gemelli

Übersetzt von: Stefan Leichsenring

21. Okt. um 07:00 Uhr

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Der Honda Jazz zählt auch nach dem leichten Facelift vor einigen Jahren zu den Referenzen unter den Vollhybriden: Er ist universell geeignet für Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn.

Um zu prüfen, wie effizient er auch nach der Leistungssteigerung des Hybridantriebs auf 122 PS bleibt, habe ich den Jazz 1.5 i-MMD e:HEV getestet. Auch mit dem neuen Antrieb ist der Jazz sehr effizient. Auf unserer 360 km langen Standardstrecke von Rom nach Forlì kam der Wagen auf einen Durchschnitt von 3,95 Liter/100 km.

Honda Jazz (2026): Die Testdaten

  Honda Jazz 1.5 i-MMD e:HEV Advance Grundpreis in Italien 27.550 Euro Testdatum 13. Oktober 2026 Wetter (Start/Ziel) Heiter, 25 Grad / Heiter, 17 Grad Kraftstoffpreis 1,990 Euro/Liter (Benzin) Durchschnittsgeschwindigkeit Rom – Forlì 76 km/h Reifen Yokohama BluEarth-A AE-50
185/55 R16 87H XL
(EU-Reifenlabel: C, C, 68 dB)

Honda Jazz (2026): Der Verbrauch

Der Honda Jazz zeigt sich in jeder Fahrsituation effizient: in der Stadt, außerorts und selbst auf der Autobahn steigen die Verbrauchswerte nie übermäßig an.

Honda Jazz e:HEV, der Test

Honda Jazz e:HEV, hybrid und effizient

Der 40-Liter-Tank genügt für eine theoretische Reichweite von stets mehr als 600 km. Unter idealen Bedingungen auf langsamer gefahrenen Überlandstrecken sind sogar über 1.000 km möglich.

Honda Jazz (2026): Der reale Verbrauch

  Verbrauch und theoretische Reichweite

4,4 Liter/100 km
908 km theoretische Reichweite (Italienische) Autobahn

Sparfahrt

Bordcomputer-Anzeige 4,0 Liter/100 km An der Tankstelle bestimmter Verbrauch 3,9 Liter/100 km Mittel aus diesen Werten 3,95 Liter/100 km

Honda Jazz (2026): Technische Daten

Honda Jazz (2026): Wie hoch sind die Benzinkosten?

  Kosten Tatsächliche Kosten (Rom–Forlì) 28,30 Euro Monatliche Kosten (800 km pro Monat) 62,88 Euro Reichweite mit 20 Euro 254 km Reichweite mit einer Tankfüllung 1.013 km

Honda Jazz (2026): Wie viel verbrauchen die Konkurrenten?

Mit seinen 3,95 Liter/100 km landet der Honda Jazz im Ranking unserer Testergebnisse in der Kategorie Vollhybrid knapp außerhalb der Top 10. Er liegt aber vor dem MG3 Hybrid+ (4,10 Liter/100 km) und dem bisherigen Renault Clio E-Tech Vollhybrid 145 (4,00 Liter), um nur zwei weitere Kompakte zu nennen.

Bildergalerie: Honda Jazz e:HEV (2024) im Test

Honda Jazz e:HEV (2024) im Test

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Zu den wenigen fünftürigen Vollhybriden, die besser abschneiden als der Honda, zählen der neue Renault Clio Vollhybrid E-Tech 160 (3,75 Liter), der Mazda2 Vollhybrid 1.5 VVT mit 85 kW (3,70 Liter) sowie der Toyota Yaris 1.5 Hybrid (3,60 Liter).

Wir haben ein stets aktualisiertes Ranking der Verbrauchstest-Ergebnisse. Das Ganze ist in italienischer Sprache, aber wir denken, Sie finden sich zurecht.

Honda Jazz (2026): Was mir gefallen hat – und was nicht

Mein Testwagen war ein italienischer Honda Jazz 1.5 i-MMD e:HEV Advance, also die mittlere Ausstattungslinie. Sie bietet bereits eine gute Serienausstattung mit 16-Zoll-Leichtmetallrädern, LED-Scheinwerfern, abgedunkelten hinteren Scheiben, Parksensoren vorn und hinten inklusive Rückfahrkamera, Smart Key, Zweizonen-Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung, Abstandsregeltempomat, Honda Connect sowie dem Fahrerassistenzpaket Honda Sensing.

Die einzige verfügbare Option ist eine Lackierung – in unserem Fall war es Premium Sunlight White Pearl. Damit steigt der italienische Listenpreis auf 28.450 Euro.

Honda Jazz e:HEV, der Test

Honda Jazz e:HEV: Das Cockpit

Was mir gefällt Was mir nicht gefällt Großzügiger Innenraum, auch für Gepäck Die Oberflächen im Innenraum könnten besser verarbeitet sein Hervorragender Fahrkomfort und gute Sicht Die Sitzbelüftung vorne ist nicht sehr wirksam Umfassende Ausstattung, einschließlich zahlreicher Ablagefächer Der Antrieb ist eher effizient als spritzig Sehr geringer Kraftstoffverbrauch außerhalb der Stadt  

Das ist ein guter Preis, der unter der psychologisch wichtigen Marke von 30.000 Euro bleibt. Dafür bekommt man ein Auto, das solide verarbeitet ist und mit klassischen, praktischen und angenehm vertrauten Bedienelementen punktet – etwa dem konventionellen Wählhebel, den Drehreglern für die Klimaanlage und dem Lautstärkeregler. Sehr gut sind außerdem das Platzangebot und die Variabilität im Innenraum, begünstigt durch die vollständig umklappbaren Magic Seats im Fond. Dazu kommt der durchweg sehr niedrige Verbrauch.

   

Positive

   

Negativ

Mehr Tests zu Honda:

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Tatsächlicher Verbrauch: Honda Civic Vollhybrid (2026) im Test

Und so ermitteln wir den Verbrauch

Wenn Sie eine Freundin oder einen Freund nach dem Verbrauch seines Autos fragen, wird Ihnen wahrscheinlich ein Wert genannt, der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Vielleicht wurde der Wert vom Bordcomputer abgelesen oder die Tankrechnungen wurden aufbewahrt und daraus ein Verbrauch errechnet.

Ähnlich ermitteln wir unseren Testverbrauch: Er ergibt sich als Mittel aus Bordcomputer-Wert und dem an der Tankstelle ermittelten Verbrauch. Die Testautos werden stets von Fabio Gemelli von Motor1.com Italien gefahren. Der Journalist fährt häufig fürs Wochenende von der Redaktion in Rom in seine Heimat Forlì (in der Emilia-Romagna).

Dabei bewegt er die Autos bewusst sparsam: Er bleibt knapp unter der Höchstgeschwindigkeit (auf der italienischen Autobahn: 130 km/h), vermeidet abruptes Beschleunigen und Bremsen und fährt vorausschauend. Die Teststrecke von Rom nach Forlì ist etwa 360 Kilometer lang und umfasst 65 Prozent Superstrada (autobahnähnliche Schnellstraße, Tempolimit zwischen 90 und 110 km/h), 25 Prozent Autostrada (Autobahn, Tempolimit 130 km/h), fünf Prozent Strada Statale (Bundesstraße, Tempolimit 90 km/h) und fünf Prozent Stadtverkehr.

Auf der Route wird der Apennin überquert, die Strecke enthält also durchaus auch Steigungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in der Regel bei 70 bis 80 km/h. Am Ende der Strecke notiert unser Tester die Bordcomputer-Anzeige und berechnet (bei Autos mit Verbrennungsmotor) den Verbrauch an der Zapfsäule. Dabei wird "von voll bis voll" gemessen, wobei voll bedeutet: Das Tanken wird beim ersten Klick der Zapfpistole beendet. Dann berechnet Fabio den Mittelwert.

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