Home

Jeep

Avenger

Tests

Tatsächlicher Verbrauch: Jeep Avenger 4xe Mildhybrid im Test

Wie viel Sprit braucht die Mildhybridversion des kleinen SUVs im realen Verkehr?

Der getestete Jeep Avenger 4xe Mildhybrid an der Tankstelle

Bild von: Motor1.com

Von: Fabio Gemelli

Übersetzt von: Stefan Leichsenring

14. Okt. um 07:00 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

Der Jeep Avenger hat gerade eine Modellpflege erhalten, die optische Änderungen und neue Ausstattungsdetails bringt. Die bekannten Mildhybrid- und Elektroantriebe bleiben dabei im Programm.

Für meinen Effizienztest habe ich den erneuerten Avenger Hybrid 4xe in den Fokus genommen. Der Mildhybrid mit Allradantrieb, 1,2-Liter-Turbobenziner und zwei Elektromotoren bietet eine Systemleistung von 145 PS (107 kW). Gefahren wurde auf unserer 360 km langen Standardteststrecke von Rom nach Forlì. Auf dieser Route habe ich einen guten Verbrauch von 4,55 Liter/100 km ermittelt. Die Kosten für das benötigte Benzin lagen bei 32,60 Euro.

Jeep Avenger 4xe (2026): Die Testdaten

Ausstattung Jeep Avenger 4xe Hybrid Overland Grundpreis in Italien 34.700 Euro Testdatum 7. Oktober 2026 Wetter (Start / Ziel) Heiter – wechselhaft, 27 Grad / Bewölkt, 22 Grad Kraftstoffpreis 1,990 Euro/Liter (Benzin) Durchschnittsgeschwindigkeit Rom – Forlì 76 km/h Reifen Goodyear Vector 4Seasons Gen-3
215/60 R17 100V M+S XL
(EU-Reifenlabel: A, B, 72 dB)

Jeep Avenger 4xe (2026): Der Verbrauch

Unter gängigen Einsatzbedingungen zeigt sich der neue Jeep Avenger sparsam – sowohl im gemischten Stadt- und Überlandverkehr als auch auf der (italienischen) Autobahn. Der 44-Liter-Tank sorgt für eine theoretische Reichweite von mindestens 670 km.

Neuer Jeep Avenger (2026)

Neuer Jeep Avenger (2026): Perfekt für die Stadt und darüber hinaus

Bild von: Jeep

Überraschend ist, wie niedrig der Spritdurst bei sehr verbrauchsbewusster Fahrweise außerhalb der Stadt war: Hier ergaben sich sehr niedrige Verbrauchswerte, wie man sie eher Vollhybriden zutraut. In diesem Fall kann man mit einer Tankfüllung eine Reichweite von rund 1.400 km erzielen.

Strecke Verbrauch und theoretische Reichweite

5,5 Liter/100 km
796 km theoretische Reichweite (Italienische) Autobahn

Spritspartest

Bordcomputer-Anzeige 4,4 Liter/100 km An der Tankstelle ermittelter Verbrauch 4,7 Liter/100 km Mittel aus diesen Werten 4,55 Liter/100 km

Jeep Avenger 4xe (2026): Technische Daten

Jeep Avenger 4xe (2026): Wie hoch sind die Benzinkosten?

  Kosten Tatsächliche Kosten (Rom–Forlì) 32,60 Euro Monatliche Kosten (800 km pro Monat) 72,44 Euro Reichweite mit 20 Euro 221 km Reichweite mit einer Tankfüllung 967 km

Jeep Avenger 4xe (2026): Wie viel verbraucht die Konkurrenz?

Mit durchschnittlich 4,55 Liter/100 km im Realverbrauchstest sichert sich der kleinste Jeep eine sehr gute Position in unserem Verbrauchs-Ranking für Benziner. Er liegt gleichauf mit seinem Schwestermodell Fiat 600 1.2 Hybrid 74 kW DCT (ebenfalls 4,55 Liter), bleibt aber sparsamer als der ebenfalls eng verwandte Alfa Romeo Junior 1.2 100 kW Hybrid eDCT6 (4,75 Liter), dem Ford Puma 1.0 EcoBoost Hybrid 92 kW Automatik (4,90 Liter), dem VW T-Cross 1.0 TSI 85 kW DSG (5,05 Liter) und dem Kia Stonic 1.0 T-GDi Mild-Hybrid DCT7 (ebenfalls 5,05 Liter).

Jeep Avenger (2026)

110

Neuer Jeep Avenger (2027) - Europa Neuer Jeep Avenger (2027) - Europa Neuer Jeep Avenger (2027) - Europa Neuer Jeep Avenger (2027) - Europa Neuer Jeep Avenger (2027) - Europa Neuer Jeep Avenger (2027) - Europa

Quelle: Jeep

Als sparsamer erwiesen sich in meinen Tests dagegen der Citroën C3 Aircross Hybrid 107 kW Automatik (4,35 Liter), der Alfa Romeo Junior Ibrida Q4 107 kW eDCT6 (4,30 Liter), der Seat Arona FR 1.0 EcoTSI 70 kW (4,25 Liter), der Ford Puma 1.0 EcoBoost Hybrid 92 kW (4,10 Liter) und als amtierender Spitzenreiter der Hyundai Bayon 1.0 T-GDI 74 kW 48V iMT (3,75 Liter).

Jeep Avenger 4xe (2026): Was mir gefallen hat – und was nicht

Das getestete Fahrzeug war ein italienischer Jeep Avenger 4xe Hybrid Overland, also die Topversion der Mildhybrid-Baureihe. Ich fuhr das Auto mit Winterreifen. Zur Serienausstattung gehören neben dem elektrifizierten Allradantrieb und dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe schwarze 17-Zoll-Leichtmetallräder, ein beleuchteter Kühlergrill, Matrix-LED-Scheinwerfer, Dachreling, Klimaautomatik, Fernlichtassistent, adaptiver Tempomat, Parksensoren, ein Spurhalteassistent sowie ein Stauassistent.

Extras wie die Lackierung in Ruby Red mit schwarzem Dach und der mattschwarze Aufkleber auf der Motorhaube erhöhen den italienischen Endpreis auf 36.195 Euro.

Neuer Jeep Avenger (2026)

Neuer Jeep Avenger (2026): Das Cockpit

Bild von: Jeep

Der Preis wirkt angesichts des Gebotenen angemessen; er liegt recht nah an den Preisen der Konkurrenten. Der Kofferraum des 4xe ist mit 325 Litern allerdings etwas klein (gegenüber 380 Litern bei den Benzinversionen mit Frontantrieb). Gut gefallen haben mir die Fahreigenschaften und die Straßenlage sowie die Traktion, die der zusätzliche Elektromotor an der Hinterachse bietet.

Was mir gefällt Was mir nicht gefällt Große Reichweite im Elektrobetrieb Der Kofferraum des 4xe ist nicht besonders geräumig Geringer Verbrauch unter allen Bedingungen Der mittige Sitzplatz im Fond ist verbesserungswürdig Ausgewogenes Fahrwerk und gutes Fahrverhalten  

Persönlich habe ich vor allem die elektrische Seite dieses Mildhybridantriebs geschätzt. Der Avenger 4xe fährt sehr häufig lokal emissionsfrei, was zudem den Verbrauch senkt.

Mehr zum Jeep Avenger:

Jeep Avenger (2026): Das Facelift mit Mildhybrid im Kurztest

Toyota Yaris Cross vs. Jeep Avenger: Kleine SUVs im ersten Vergleich

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Der Jeep Renegade kehrt im Rahmen einer Europa-Offensive zurück



Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?



Kehrt der Willys zurück? Jeep bringt Kult-Ikone ins Gespräch



Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?



Jeep Wrangler: Deutschland-Aus als Neuwagen



Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ...



Tatsächlicher Verbrauch: Mercedes GLB 200 4Matic (2026) im Test