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Für eine persönlichere Erfahrung

Tatsächlicher Verbrauch: Omoda 7 Plug-in-Hybrid (2026) im Test

Wie viel Sprit verbraucht das Mittelklasse-SUV im realen Verkehr?

Omoda 7 Plug-in-Hybrid (2026), der Verbrauchstest
Bild von: Motor1.com

Der Omoda 7 ist ein Mittelklasse-SUV der zum chinesischen Chery-Konzern gehörenden Marke. Er misst 4,66 Meter in der Länge und besitzt ein modernes und gelungenes Design, das als "Art in Motion" bezeichnet wird. Auch das Platzangebot an Bord und das Ladevolumen wirkten überzeugend. In diesem Test habe ich mich jedoch auf den Verbrauch des Plug-in-Hybrid-Antriebs SHS-P mit 205 kW (279 PS) konzentriert.

Der Omoda 7 Plug-in-Hybrid wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner mit Miller-Zyklus in Kombination mit einem kräftigen Elektromotor angetrieben. Damit erzielte ich auf unserer 360 km langen Standard-Teststrecke von Rom nach Forlì einen Durchschnittsverbrauch von 3,80 Liter/100 km. Die Fahrt kostete 32,18 Euro (27,22 Euro für Benzin plus 4,96 Euro für Strom). Beim Verlassen von Rom im EV-Modus legte ich 85 km lokal emissionsfrei zurück.

Omoda 7: Die Testdaten

  Omoda 7 SHS-P Premium
Grundpreis in Italien 41.900 Euro
Testdatum 22. Oktober 2026
Wetter (Start / Ziel) Heiter, 22 Grad / Heiter, 12 Grad
Kraftstoffpreis 1,990 Euro/Liter (Benzin)
0,27 Euro/kWh (Strom)
Durchschnittsgeschwindigkeit Rom – Forlì 71 km/h
Reifen Continental EcoContact 7
235/45 R20 100V XL
(EU-Label: A, B, 72 dB)

Omoda 7: Der Verbrauch

Abgesehen von der 360-km-Fahrt habe ich auch Verbrauchs- und Reichweitentests mit dem vollständig geladenem 18,4-kWh-Akku durchgeführt. Im Schnitt schafft der Omoda 7 SHS-P knapp 70 km rein elektrisch, unter idealen Bedingungen sind etwas mehr als 90 km möglich. Auf der (italienischen) Autobahn liegt die elektrische Reichweite bei höchstens 50 km.

Omoda 7, der Test des Plug-in-Hybrid-Crossovers

Der Omoda 7 SHS-P schafft mindestens 70 km elektrisch

Bild von: Motor1 Italia

Bei leerem Akku nutzt der Omoda überwiegend den Benzinmotor, wodurch der Kraftstoffverbrauch steigt – vor allem auf der Autobahn. Hilfreich ist der großzügige 60-Liter-Tank, der eine Mindestreichweite von 800 km ermöglicht; auf besonders geeigneten Überlandstrecken sind sogar mehr als 1.400 km möglich.

Omoda 7: Der Testverbrauch

  Verbrauch und theoretische Reichweite
  • Mischbetrieb (Stadt und über Land)

4,9 Liter/100 km
1.224 km theoretische Reichweite
(Italienische) Autobahn
  • 7,3 Liter/100 km
    816 km theoretische Reichweite
Spritspartest
  • 4,1 Liter/100 km
    1.458 km theoretische Reichweite
Bordcomputer-Anzeige 3,8 Liter/100 km
An der Tankstelle ermittelter Verbrauch 3,8 Liter/100 km
Mittel aus diesen Werten 3,80 Liter/100 km
Elektrische Reichweite (beim Verlassen von Rom) 85 km

Omoda 7: Technische Daten

  • Antrieb: Hybrid (Benzin, 1.499 ccm)
  • Systemleistung: 279 PS
  • CO2-Emissionen (WLTP): 53 g/km
  • Leergewicht: 1.870 kg
  • Abgasnorm: Euro 6E-BIS

Omoda 7: Wie hoch sind die Benzinkosten?

Wie viel kostet es? Kosten
Tatsächliche Kosten (Rom–Forlì) 32,18 Euro
(27,22 Euro Benzin + 4,96 Euro Strom)
Monatliche Kosten (800 km pro Monat) 60,50 Euro
(ohne Stromkosten)
Reichweite mit 20 Euro 264 km
(ohne Stromkosten)
Reichweite mit einer Tankfüllung 1.579 km

Omoda 7: Wie viel verbrauchen die Konkurrenten?

Beim Blick auf das Ranking unserer Testergebnisse für Plug-in-Hybride zeigt sich, dass der Omoda 7 besser abschneidet als der Durchschnitt. Er liegt vor dem BMW X1 xDrive25e (4,05 Liter/100 km), dem Cupra Terramar VZ 1.5 e-HYBRID DSG mit 200 kW (272 PS) (4,30 Liter) und dem Mitsubishi Outlander PHEV (ebenfalls 4,30 Liter), dem Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV 2,5L (4,85 Liter) und dem Honda CR-V e:PHEV 2.0l (4,90 Liter).

Omoda 7, der Test des Plug-in-Hybrid-Crossovers

Modern und eigenständig: Das Heck des Omoda 7 Plug-in-Hybrid

Bild von: Motor1 Italia

Zu den ähnlich großen Plug-in-Hybrid-SUVs, die weniger verbrauchten als der Omoda, gehören der Skoda Kodiaq 1.5 TSI PHEV (3,60 Liter), der MG HS PHEV und der MG HS PHEV (3,50 Liter) sowie der Leapmotor C10 REEV (ebenfalls 3,50 Liter). Dazu kommen der Geely Starray EM-i und der Jaecoo 7 Super Hybrid (3,45 Liter), der VW Tiguan 1.5 TSI eHybrid DSG (3,10 Liter) und der Spitzenreiter Lynk & Co 08 (1,55 Liter).

Wir haben ein stets aktualisiertes Ranking der Verbrauchstest-Ergebnisse. Das Ganze ist in italienischer Sprache, aber wir denken, Sie finden sich zurecht.

Omoda 7, der Test des Plug-in-Hybrid-Crossovers

Omoda 7: Das Cockpit

Bild von: Motor1 Italia

Omoda 7: Was mir gefallen hat – und was nicht

Das getestete Fahrzeug war ein italienischer Omoda 7 SHS-P Premium – das ist die Topversion. Serienmäßig sind 20-Zoll-Leichtmetallräder, ein Panoramadach, eine elektrisch bediente Heckklappe, Parksensoren vorn und hinten sowie eine 540-Grad-Panoramakamera. Ebenfalls dabei sind eine Zweizonen-Klimaautomatik, der große 15,6-Zoll-Touchscreen, ein Head-up-Display, eine Kunstleder-Ausstattung, elektrisch einstellbare, belüftete und beheizbare Vordersitze sowie ein Sony-Audiosystem. Mit schwarzer Metallic-Lackierung liegt der Preis in Italien bei 41.900 Euro.

Für das Segment und angesichts der Technik sowie der umfangreichen Ausstattung ist das günstig. Besonders positiv fielen mir der große Kofferraum, das Geräuschniveau und der Fahrkomfort auf, ebenso die sorgfältig verarbeiteten Innenraummaterialien und die sehr wirksamen Fahrerassistenzsysteme, vor allem der Spurhalteassistent. Praktisch ist außerdem, dass auch Gleichstromladen möglich ist – mit bis zu 40 kW Ladeleistung.

Was mir gefällt Was mir nicht gefällt
Großer Kofferraum und geräumiges Interieur In Kurven manchmal spürbares Wanken
Geräuschniveau und Fahrkomfort Etwas zu hart bei Unebenheiten
Hochwertige Innenausstattung und gute Materialien Etwas kleines Instrumentendisplay
Großer und gut ablesbarer Touchscreen Keine sensorgesteuerte Heckklappe

Zu den wenigen Schwächen, die mir auffielen, zählt in bestimmten Situationen eine deutliche Seitenneigung in Kurven. Dazu kommt eine etwas zu straffe Fahrwerksabstimmung und das kleine Instrumentendisplay, auf dem manche Schriften schwer lesbar sind.

Und so ermitteln wir den Verbrauch

Wenn Sie eine Freundin oder einen Freund nach dem Verbrauch seines Autos fragen, wird Ihnen wahrscheinlich ein Wert genannt, der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Vielleicht wurde der Wert vom Bordcomputer abgelesen oder die Tankrechnungen wurden aufbewahrt und daraus ein Verbrauch errechnet.

Ähnlich ermitteln wir unseren Testverbrauch: Er ergibt sich als Mittel aus Bordcomputer-Wert und dem an der Tankstelle ermittelten Verbrauch. Die Testautos werden stets von Fabio Gemelli von Motor1.com Italien gefahren. Der Journalist fährt häufig fürs Wochenende von der Redaktion in Rom in seine Heimat Forlì (in der Emilia-Romagna).

Dabei bewegt er die Autos bewusst sparsam: Er bleibt knapp unter der Höchstgeschwindigkeit (auf der italienischen Autobahn: 130 km/h), vermeidet abruptes Beschleunigen und Bremsen und fährt vorausschauend. Die Teststrecke von Rom nach Forlì ist etwa 360 Kilometer lang und umfasst 65 Prozent Superstrada (autobahnähnliche Schnellstraße, Tempolimit zwischen 90 und 110 km/h), 25 Prozent Autostrada (Autobahn, Tempolimit 130 km/h), fünf Prozent Strada Statale (Bundesstraße, Tempolimit 90 km/h) und fünf Prozent Stadtverkehr.

Auf der Route wird der Apennin überquert, die Strecke enthält also durchaus auch Steigungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in der Regel bei 70 bis 80 km/h. Am Ende der Strecke notiert unser Tester die Bordcomputer-Anzeige und berechnet (bei Autos mit Verbrennungsmotor) den Verbrauch an der Zapfsäule. Dabei wird "von voll bis voll" gemessen, wobei voll bedeutet: Das Tanken wird beim ersten Klick der Zapfpistole beendet. Dann berechnet Fabio den Mittelwert.