Nur Kosmetik oder echter Mehrwert?

Skoda verpasst seinem Dauerbrenner Octavia ein aufwendiges Facelift – und der Name ist Programm. Besonders auffällig ist die Veränderung an der Front des Fahrzeugs. Was sich im Cockpit und unter dem Blechkleid sonst noch so alles getan hat, klären wir in einem ersten Test.

Die neue Optik polarisiert
Werfen wir zu erst einen Blick auf die neue Optik des Octavia. An der Front gibt es nun einen deutlich breiteren Kühlergrill und zweigeteilte Scheinwerfer, die das Facelift von den Marken-Brüdern Superb und Rapid abheben. Gleichzeitig mit dem neuen Design der Leuchten kommt auch erstmals LED-Technik am Octavia zum Einsatz. Serienmäßig gibt es LED-Tagfahrlicht, ab der Ausstattungslinie ,Ambition" sind Voll-LED-Scheinwerfer erhältlich. LED-Lampen gibt es auch am Heck des Octavia, das mit einem neuen Stoßfänger kraftvoller wirkt als bisher. Die Außenmaße haben sich im Zuge des Facelifts nur marginal verändert: Die Limousine wuchs um 1,1 Zentimeter in die Länge, der Kombi um 0,8 Zentimeter. Der Radstand liegt unverändert bei knapp 2,69 Meter.

Neues im Innenraum
Interessanter als das Facelift der Front sind die Neuerungen im Innenraum. Das Infotainment entspricht nun der aktuellen Generation aus dem VAG-Baukasten. Im Basismodell ist ein Radio mit 6,5-Zoll-Display und den wichtigsten Input-Anschlüssen wie USB, Aux oder Bluetooth verbaut. Optional gibt es Navigation mit 8- und 9,2-Zoll-Displays. Apple CarPlay ist dann genauso an Bord wie Android Auto. Das größte Display glänzt mit einer ho...