Skoda Vision O: Elektro-Studie zeigt künftigen Octavia-Kombi
IAA-Studie gibt Ausblick auf den ersten elektrischen Octavia Combi – Marktstart wohl erst Ende des Jahrzehnts.
Nach mehreren Teasern hat Skoda auf der IAA den Vision O enthüllt. Die Studie gilt als Ausblick auf eine Elektroversion des Octavia Combi, die jedoch erst Ende des Jahrzehnts erwartet wird. Offiziell steht das O für Kreislaufwirtschaft, doch auch der Name des Serienmodells dürfte eine Rolle spielen.
Mit 4,85 Metern Länge liegt der Vision O ziemlich genau in der Mitte zwischen Octavia Combi und Superb Combi. Das Design-Team hat eine nüchterne, vor glatten Flächen gekennzeichnete Karosserie entwickelt. Eine durchbrochene Leuchtlinie prägt die Front, während am Heck ein T-förmiges Muster und ein beleuchteter Skoda-Schriftzug auffallen.
Während Mercedes beim neuen GLC EQ den Grill betont, gibt es so etwas schon bei den neueren Skoda-Stromern nicht mehr, und auch die Studie verzichtet darauf. Um den Messebesuchern auch das Interieur zu zeigen, hat der Wagen Portaltüren, das heißt die hinteren öffnen sich entgegen der Fahrtrichtung.
Im Innenraum setzt die Studie auf Minimalismus. Dominant ist das 1,20 Meter breite "Horizon Display", das sich über das gesamte Cockpit zieht, ergänzt von einem senkrecht verbauten Touchscreen. Dabei will Skoda auf künstliche Intelligenz setzen, die auch Funktionen wie Routenplanung oder Unterhaltung unterstützen soll.
Außerdem werden nachhaltige Materialien verwendet, zum Beispiel recyceltes PET, pflanzliche Komponenten, regeneriertes Leder oder 3D-gedruckte Kopfstützen. Praktische "Simply Clever"-Ideen wie ein Kühlschrank, ein tragbarer Lautsprecher und vier Regenschirme in den Türen ergänzen die Ausstattung.
Technische Angaben zu Antriebsleistung, Batterie, Reichweite oder Plattform macht Skoda auch auf Nachfrage nicht. Gerüchte verweisen auf die neue SSP-Plattform des VW-Konzerns, die auch künftige Modelle wie den Elektro-Golf tragen soll. Diese soll erst Ende des Jahrzehnts starten. Deshalb ist offen, wie viel von der Studie in die Serie übernommen wird – gut möglich, dass die Serienversion völlig anders aussehen wird.
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