Elektrifiziert oder vollelektrisch: Fährt hier der kommende Subaru WRX STI?
Noch bleibt unklar, was man unter der bekannten WRX-Hülle erprobt
Das legendäre Kürzel STI hat in der Modellpalette von Subaru eine spürbare Lücke hinterlassen, seit die aktuelle Generation des WRX mit markanten Kunststoffverkleidungen auf den Markt kam. Den aktuellen Entwicklungen zufolge plant der japanische Automobilhersteller jedoch eine Wiedereinführung des traditionsreichen Hochleistungsschildes.
Erlkönigjäger konnten auf der anspruchsvollen Nordschleife des Nürburgrings jetzt bereits erste Prototypen ablichten, die offenbar als wichtige Testträger für die kommende Generation des WRX STI dienen.
Bildergalerie: Subaru WRX STI Prototyp (Oktober 2026)
Konkrete Details zur genauen Technik des zukünftigen Sportmodells halten die Verantwortlichen bislang noch weitgehend zurück. Dennoch hat Subaru bereits offiziell bestätigt, dass man für künftige Performance-Fahrzeuge intensiv die Möglichkeiten der Elektrifizierung prüft.
Kooperation mit Toyota?
Angesichts der engen technologischen Partnerschaft mit Toyota liegt die Vermutung nahe, dass hierbei auf bestehende Baukästen oder Komponenten des Kooperationspartners zurückgegriffen wird. Toyota entwickelte das GR Yaris M Concept rund um den neuen G20E, einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor. Der Hersteller entwickelt dieses Aggregat der nächsten Generation für künftige Performance-Anwendungen. Der Mittelmotor-Prototyp bietet dabei die Möglichkeit, den Antrieb in einer anderen Konfiguration zu erproben.
Aber bei einem Subaru Impreza WRX STI erwartet man eigentlich einen Boxermotor. Ob das Ergebnis am Ende ein klassischer Hybridantrieb oder ein reines Batteriekonzept sein wird, bleibt abzuwarten. Branchenkenner gehen jedoch davon aus, dass ein neues STI-Modell erst dann auf den Markt rollt, wenn sich die aktuelle Modellgeneration des Standard-WRX ihrem Lebensabend nähert.
Subaru WRX STI Prototyp (Oktober 2026)
Sollte sich das kommende Topmodell als vollelektrisches Fahrzeug präsentieren, dürfte es sich um eine radikale Neugestaltung des bewährten Konzepts handeln. Um den Erwartungen der treuen Fangemeinde gerecht zu werden und an den Erfolg der alten, rallye-inspirierten Verbrenner anzuknüpfen, wird eine Leistung von mindestens 400 Pferdestärken als Mindestanforderung gehandelt.
Bei einem rein elektrischen Antrieb bedeutet dies fast zwangsläufig den Einsatz eines modernen Dual-Motor-Systems, das mit einem intelligenten Allradantrieb und einer präzisen Drehmomentverteilung (Torque Vectoring) kombiniert wird.
Im Zuge dieser tiefgreifenden technologischen Transformation spekulieren Beobachter zudem über eine mögliche Rückkehr zu den klassischen Karosserieformen vergangener Tage, wie etwa einer dynamischen Schrägheck-Variante, die bei Fans der Marke bis heute hoch im Kurs steht. Bis zur offiziellen Enthüllung bleibt spannend, wie Subaru den Spagat zwischen traditioneller Rallye-DNA und moderner Antriebstechnologie meistern wird.
Quelle: Automedia
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