Ducati Monster Dark (2027): Neues Einstiegsmodell mit 111 PS für unter 12.000 Euro
Ganz in Schwarz, 111 PS stark und günstiger als die normale Monster. Ducati bringt die Dark-Version seiner neuesten Generation zurück
Der Einstieg in die Ducati-Monster-Welt wird (etwas) günstiger. Mit der neuen Monster Dark erweitern die Italiener ihre erst kürzlich erneuerte Baureihe um ein preiswerteres Basismodell, das ganz in Schwarz auftritt. Bei Motor, Fahrwerk und Elektronik müssen Käufer dennoch kaum Abstriche machen. Bereits im November 2026 soll die Neuheit bei den Händlern stehen.
Die Dark-Version hat bei Ducati eine lange Tradition, die bis zu den Anfängen der Monster zurückreicht. Schon damals sollte die betont schlicht gehaltene Variante vor allem jene Fahrer ansprechen, die auf aufwendige Lackierungen und zusätzliche Ausstattung verzichten können. Das Grundrezept funktioniert auch bei der neuen Generation.
Bildergalerie: Ducati Monster Dark (2026)
Weniger Farbe, aber nicht weniger Leistung
Nein, die Fotos sind nicht versehentlich in Schwarz/Weiß. Optisch macht die neue Monster Dark ihrem Namen alle Ehre. Die mattschwarze Lackierung erstreckt sich über nahezu das gesamte Motorrad, einschließlich der Felgen. Dazu kommen eine einheitlich bezogene Sitzbank sowie unlackierte Bauteile am Rahmen, den Auspuffendkappen und dem Ansaugschnorchel. Auch bei den Blinkern setzt Ducati auf eine einfachere Ausführung.
Die charakteristische Silhouette bleibt natürlich erhalten. Dazu gehören der abgerundete Scheinwerfer, die ausgeprägten Schultern des Kraftstofftanks und das kurze Heck. Die aktuelle Monster verzichtet zwar längst auf den klassischen Gitterrohrrahmen ihrer Vorfahren, ist aber weiterhin auf den ersten Blick als solche zu erkennen.
111 PS und nur 175 Kilogramm
Unter der schwarzen Verkleidung steckt der bekannte 890 Kubikzentimeter große V2 mit variabler Einlassventilsteuerung. Er leistet 111 PS bei 9.000 U/min und entwickelt ein maximales Drehmoment von 91,1 Nm bei 7.250 Touren. Laut Ducati stehen zwischen 4.000 und 10.000 U/min mehr als 80 Prozent des maximalen Drehmoments bereit. Das verspricht einen entsprechend breiten nutzbaren Drehzahlbereich.
Eine Besonderheit des neuen V2 sind die langen Wartungsintervalle. Die Kontrolle des Ventilspiels ist erst nach 45.000 Kilometern vorgesehen. Damit dürfte die Monster auch für Fahrer interessant sein, die regelmäßig größere Strecken zurücklegen und die Werkstattkosten im Blick behalten.
Mit 175 Kilogramm fahrfertigem Gewicht ohne Kraftstoff bleibt das Motorrad ausgesprochen leicht. Gegenüber der Vorgängergeneration hat Ducati vier Kilogramm eingespart. Der Motor ist als tragendes Element in einen Aluminium-Monocoque-Rahmen integriert, während der Heckrahmen eine Kombination aus Stahl-Gitterrohr und Kunststoffstruktur verwendet.
Brembo-Bremsen und umfangreiche Elektronik
Beim Fahrwerk setzt Ducati auf eine 43 Millimeter starke Upside-down-Gabel von Showa und ein ebenfalls von Showa stammendes Federbein, dessen Vorspannung sich einstellen lässt. Die Bremsanlage kommt von Brembo, bereift ist die Monster mit Pirelli Diablo Rosso IV. Vorn wird das Format 120/70 verwendet, hinten 180/55.
Die Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter. Zusammen mit der schmalen Bauweise und einem etwas höheren, weiter vorn positionierten Lenker soll das eine komfortable Sitzposition und gute Beherrschbarkeit ermöglichen. Für kleinere Fahrer bietet Ducati außerdem eine niedrigere Sitzbank samt Tieferlegung an.
An der elektronischen Ausstattung wurde trotz des niedrigeren Preises nicht wesentlich gespart. Eine Sechsachsen-IMU liefert die Daten für Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Wheelie-Control und eine einstellbare Motorbremskontrolle. Hinzu kommen die vier Fahrmodi Sport, Road, Urban und Wet, die unterschiedliche Motorcharakteristiken ermöglichen.
Alle wichtigen Informationen zeigt ein 5-Zoll-TFT-Display im Breitbildformat. Die Voll-LED-Beleuchtung gehört ebenfalls zur Serie. Aufpreispflichtig sind dagegen unter anderem der Quickshifter, das Multimedia-System mit Navigation, ein Tempomat und die Launch-Control-Funktion Ducati Power Launch.
Ducati Monster Dark ab 11.990 Euro
Auch Fahrer mit A2-Führerschein müssen nicht verzichten. Ducati bietet die Monster Dark ebenfalls in einer auf 35 kW (48 PS) gedrosselten Variante an.
In Deutschland kostet die neue Monster Dark 11.990 Euro zuzüglich 305 Euro Liefernebenkosten. Damit liegt sie 900 Euro unter der regulären Monster, für die Ducati mindestens 12.890 Euro verlangt. Die Monster+ mit zusätzlicher Ausstattung beginnt bei 13.290 Euro.
Der Marktstart ist für November 2026 vorgesehen. Damit ergänzt die Dark bereits kurz nach Einführung der fünften Monster-Generation das Angebot um eine bewusst schlichtere und günstigere Alternative.
Quelle: Ducati
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