Aston Martin Vantage RS (2027) als Erlkönig erwischt: Noch schärfer
Mehr Leistung, neue Aerodynamik und ein riesiger Heckflügel: Aston Martin arbeitet offenbar an einer kompromissloseren Version des Vantage.
Aston Martin legt nach: Erst 2024 erhielt der Vantage eine umfassende Modellpflege, doch offenbar reicht das den Briten noch nicht. Die Erlkönigbilder deuten auf eine noch sportlichere Variante hin, die aller Voraussicht nach den traditionsreichen Zusatz RS tragen könnte – auch wenn die offizielle Bezeichnung bislang nicht bestätigt ist.
Schon das Facelift des Vantage brachte zahlreiche Verbesserungen mit sich. Eine markantere Frontpartie, ein deutlich modernisierter Innenraum mit 10,25-Zoll-Infotainmentsystem im Stil des größeren DB12, optimierte Aerodynamik, ein größerer Kühlergrill sowie eine steifere Karosseriestruktur sorgten für einen spürbaren Entwicklungsschritt. Auch der bekannte 4,0-Liter-Biturbo-V8 wurde gründlich überarbeitet und legt sowohl bei Leistung als auch beim Drehmoment deutlich zu.
Bildergalerie: Aston Martin Vantage RS Erlkönig
RS-Version in der Mache
Doch Aston Martin scheint noch mehr Potenzial in seinem Sportwagen zu sehen. Mehrfach wurde ein stark getarnter Prototyp auf Testfahrten gesichtet, der zahlreiche Hinweise auf eine besonders dynamische Ausführung liefert. Vor allem die Front wurde sichtbar überarbeitet. Ein komplett neu gestalteter Kühlergrill und größere Lufteinlässe verleihen dem Fahrzeug einen noch aggressiveren Auftritt. Ergänzt wird das Erscheinungsbild durch einen markanteren Frontsplitter mit seitlichen Flaps, der die aerodynamische Wirkung zusätzlich unterstreichen dürfte.
Auch entlang der Fahrzeugseiten sind Veränderungen zu erkennen. Sportlicher gezeichnete Seitenschweller verleihen dem Coupé mehr Präsenz, während die muskulösen Kotflügel den kraftvollen Charakter des Vantage bewahren. Die größten Unterschiede zeigen sich allerdings am Heck. Dort dominiert ein großer feststehender Heckflügel die Silhouette und signalisiert bereits im Stand, dass hier der Fokus klar auf Performance liegt. Hinzu kommen ein neu gestalteter Diffusor sowie mittig platzierte Endrohre – ein Detail, das den Prototyp deutlich vom aktuellen Serienmodell unterscheidet.
Bildergalerie: Aston Martin Vantage RS Roadster Erlkönig
Scharfe Details
Unter der Karosserie dürfte ebenfalls kräftig nachgeschärft werden. Erwartet werden leistungsfähigere Bremsen und ein nochmals straffer abgestimmtes Fahrwerk, um den gesteigerten fahrdynamischen Ansprüchen gerecht zu werden. Schließlich soll ein RS-Modell nicht nur optisch, sondern auch auf kurvigen Straßen und Rennstrecken einen deutlichen Unterschied machen.
Für den Vortrieb wird aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin der bekannte 4,0-Liter-Biturbo-V8 sorgen. Allerdings sprechen zahlreiche Hinweise für eine weitere Leistungssteigerung. Zum Vergleich: Der Vantage S mobilisiert bereits 680 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment, die über ein Achtgang-Automatikgetriebe an die Hinterräder übertragen werden. Den Sprint auf 100 km/h absolviert dieses Modell in nur 3,4 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h.
Wie viel zusätzliche Leistung der mutmaßliche Vantage RS tatsächlich bieten wird, bleibt vorerst offen. Ebenso gibt es bislang keine offiziellen Angaben zu möglichen Anpassungen am Achtgang-Automatikgetriebe, das die höhere Leistung künftig noch effizienter verarbeiten könnte. Fest steht jedoch: Aston Martin arbeitet offenbar an einer Version, die den Vantage noch konsequenter in Richtung Hochleistungssportwagen entwickelt. Sollte sich der RS-Zusatz bestätigen, dürfen sich Enthusiasten auf ein Modell freuen, das Leistung, Aerodynamik und Fahrdynamik auf ein neues Niveau hebt.
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