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Range Rover (2027) als Erlkönig erwischt: Was ändert sich beim Luxus-SUV?

Der große Luxus-SUV bekommt eine Modellpflege. Am Nürburgring zeigt sich ein erster Prototyp, doch große Veränderungen sind kaum zu erwarten

Range Rover (2027) als Erlkönig

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Christopher Otto Christopher Otto

Von: Christopher Otto

21. Okt. um 12:29 Uhr

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Der aktuelle Range Rover ist seit 2022 auf dem Markt, und offenbar bereitet Land Rover inzwischen die erste größere Modellpflege vor. Ein Prototyp des britischen Luxus-SUV wurde jetzt am Nürburgring erwischt. Wer allerdings auf eine grundlegende Neugestaltung hofft, dürfte enttäuscht werden. Das Facelift scheint eher behutsam auszufallen.

Die fünfte Generation mit dem internen Kürzel L460 hat schließlich auch nach vier Jahren kaum an optischer Aktualität verloren. Mit ihrer schnörkellosen Karosserie, den glatten Flächen und der markanten, nahezu senkrechten Front setzt sie auf ein Design, das sich bewusst von kurzlebigen Trends fernhält. Daran dürfte Land Rover kaum etwas ändern wollen.

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Range Rover (2027) als Erlkönig

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Quelle: Automedia

Die nun aufgetauchten Erlkönig-Aufnahmen lassen jedenfalls vermuten, dass die Briten vor allem an den Details arbeiten. Als möglicher Termin für die Premiere steht derzeit 2027 oder 2028 im Raum. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings noch nicht.

Neue Lichtsignaturen und überarbeitete Stoßfänger

Zu den wahrscheinlichsten Änderungen gehören neu gestaltete Stoßfänger an Front und Heck. Auch die Scheinwerfer und Rückleuchten könnten eine überarbeitete Lichtsignatur erhalten. Gerade Letztere bieten sich für eine Modernisierung an, ohne die charakteristische Linienführung des Range Rover verändern zu müssen.

Größere Eingriffe in die Karosserie sind dagegen kaum zu erwarten. Die bündig eingelassenen Türgriffe, die weitgehend geschlossenen Flächen und das nach hinten leicht abfallende Dach gehören zu den prägenden Elementen des aktuellen Modells. Sie dürften auch nach der Modellpflege erhalten bleiben.

Range Rover (2027) als Erlkönig

Bild von: Automedia

Interessanter könnte es im Innenraum werden. Hier rechnen wir mit Verbesserungen bei Infotainment, Navigation und Konnektivität. Denkbar sind eine aktualisierte Software, zusätzliche Online-Funktionen und eine modernisierte Bedienoberfläche. Konkrete Informationen oder Aufnahmen des überarbeiteten Cockpits liegen allerdings noch nicht vor.

Verbrenner bleiben, der Elektro-Range-Rover ist bereits da

Bei den Antrieben spricht derzeit wenig für einen größeren Umbruch. Range Rover hat sein Motorenprogramm in den vergangenen Jahren bereits weiterentwickelt und bietet neben Benzinern und Dieselmotoren auch Plug-in-Hybride an. Die elektrifizierten Sechszylinder dürften deshalb weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Ein Blick auf das aktuelle Angebot zeigt, dass die Briten schon heute vergleichsweise leistungsfähige Plug-in-Hybride im Programm haben. Der P460e kombiniert einen 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit einem Elektromotor und kommt auf 460 PS. Darüber rangiert der P550e mit 550 PS Systemleistung. der sich auch bei uns im Test beweisen konnte. Die elektrische WLTP-Reichweite beträgt je nach Ausführung bis zu 117 Kilometer.

Range Rover (2027) als Erlkönig

Bild von: Automedia

Hinzu kommt der inzwischen vorgestellte Range Rover Electric. Das vollelektrische Modell feierte im September 2026 seine offizielle Premiere und verfügt in der stärkeren Ausführung über 550 PS und 850 Nm Drehmoment. Die 118,5 kWh große Batterie ermöglicht laut Hersteller eine WLTP-Reichweite von bis zu 600 Kilometern. Dank 800-Volt-Technik soll der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent unter optimalen Bedingungen nur 22 Minuten dauern.

Auch die Langversion bleibt im Programm

An der Modellvielfalt dürfte sich ebenfalls wenig ändern. Der Range Rover wird weiterhin mit normalem und verlängertem Radstand angeboten. Die Langversion ist je nach Konfiguration mit fünf oder sieben Sitzplätzen erhältlich und richtet sich besonders an Kunden, die großen Wert auf Platz und Komfort im Fond legen.

Das hat allerdings seinen Preis. Schon das aktuelle Basismodell Range Rover SE startet in Deutschland bei 146.100 Euro. Für das Facelift sind noch keine Preise bekannt. Ob Land Rover die Modellpflege zum Anlass für eine weitere Anpassung nimmt, bleibt abzuwarten.

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Quelle: Automedia

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