Wie gut ist Aston 2.0?

Um Aston Martins Zukunft in ihrer ganzen Pracht zu sehen, verschlägt es mich an den Nürburgring. Man könnte meinen, das wäre ein überaus geeigneter Ort, um einen ultraflachen Hecktriebler-Traum kennenzulernen, der mehr Power hat als ein 911 Turbo S. Ist er aber nicht und ich erkläre Ihnen auch gleich warum. Jetzt stehe ich aber erstmal vor Astons Testcenter in Meuspach und kriege vor lauter Anmut meine persönliche Tür nicht zu. Wenn die komplette Neuausrichtung des britischen Sportwagenherstellers nur halb so schön wird, wie diese überbreite Begehrlichkeit in ,Arden Green", dann stehen uns Enthusiasten glorreiche Jahre bevor. Jawohl, nach gefühlten drei Ewigkeiten ist der neue DB11 tatsächlich ein von Grund auf neuer Aston Martin. Kein mageres Facelift, keine strengstens limitierte Trackday-Spezialversion mit sieben Meter großem Heckflügel – nein, ein komplett neues und frei verfügbares Auto. Ein Auto, dass den Startschuss gibt für eine Modelloffensive, wie man sie bei 007s Lieblingsmarke (eine Bond-Anspielung pro Aston-Martin-Artikel muss erlaubt sein) noch nicht gesehen hat. Sieben neue Modelle in den nächsten sieben Jahren. Vanquish, Vantage, ein Crossover, ein paar Limousinen, dieses völlig irre Red-Bull-Hypercar namens AM-RB 001 – alles neu. Als erster Vorgeschmack sollte der DB11 also besser gut sein.

Die Seele wurde nicht verkauft
Die Zutaten zur hoffentlichen Güte sind – in aller Kürze – ein neues, steiferes Aluminium-Chassis, eine neue Karosserie mit etwas mehr Aus...