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BYD Shark kommt nach Europa: 436 PS gegen Ranger & Hilux

BYDs erster Pick-up für Europa setzt auf Plug-in-Hybrid, Allrad und reichlich Ausstattung

BYD Shark (2026) Live beim Goodwood Festival of Speed 2026

Bild von: Motor1.com Deutschland

Fabian Grass Fabian Grass

Von: Fabian Grass

8. Jul. um 14:00 Uhr

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Mit dem Shark schickt BYD sein erstes Pick-up-Modell nach Europa. Der 5,46 Meter lange Doppelkabiner setzt auf Plug-in-Hybrid, Allradantrieb und eine elektrische Reichweite von bis zu 90 Kilometern. Anstelle von Diesel-Routine gibt es hier also den Versuch, Arbeitstier und Stromer zusammenzubringen.

Der Zeitpunkt passt. In Goodwood präsentiert BYD seine Modelloffensive für Europa und stellt mehrere neue Modelle von BYD, Denza und Yangwang vor. Die Spannweite reicht vom Denza Z über den BAO 5 bis zum U9 Xtreme. Der Shark ergänzt dieses Programm nun als Pick-up mit Stecker.

Bildergalerie: BYD Shark (2026)

BYD Shark (2026)

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Quelle: BYD

Unter der Haube arbeitet ein 1,5-Liter-Turbobenziner mit zwei Elektromotoren zusammen. Der E-Motor vorn leistet 231 PS, der E-Motor hinten 204 PS. Zusammen ergibt das eine Leistung von 436 PS und 650 Newtonmetern. Der Shark verfügt über einen Leiterrahmen und Doppelquerlenker an Vorder- und Hinterachse.

Der Benziner arbeitet dabei meist als Generator, während die E-Motoren den Vortrieb übernehmen. Je nach Fahrsituation fährt der Shark elektrisch, hybrid oder bei höherem Tempo auch mit Verbrennerunterstützung. Mit der 32,2-kWh-Blade-Batterie hebt sich der Shark von den üblichen Hybrid-Pick-ups ab.

Bilder von: BYD

Bilder von: BYD

Bis zu 90 Kilometer elektrische WLTP-Reichweite und 675 Kilometer Gesamtreichweite klingen für die Fahrzeuggklasse sehr ordenrtlich. Der gewichtete Verbrauch liegt laut BYD bei 3,5 Litern je 100 Kilometer. Wenn der Akku leer ist, soll der Wert laut Datenblatt bei 9,6 Litern liegen.

Beim Laden zeigt sich der Shark alltagstauglich. An der 11-kW-Wallbox dauert das Auffüllen von 15 auf 100 Prozent gut 3,2 Stunden, an der Schnellladesäule mit bis zu 55 kW geht es von 30 auf 80 Prozent in 21 Minuten. V2L ist ebenfalls an Bord, also die Möglichkeit, externe Verbraucher mit Strom zu versorgen.

Bildergalerie: BYD Shark (2026) Live beim Goodwood Festival of Speed 2026

BYD Shark (2026) Live beim Goodwood Festival of Speed 2026

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Quelle: Motor1.com Germany

Die Anhängelast des Shark beträgt 2.500 Kilogramm, die Nutzlast 790 Kilogramm und die Ladefläche fasst 1.200 Liter. Hinzu kommen Fahrmodi für Sand, Schlamm, Schnee und Schotter sowie eine Hill-Descent-Control. BYD will mit dem Shark nicht zwingend ein Offroad-Spezialist sein, sich aber auch nicht auf den Asphalt festlegen lassen.

Im Innenraum erinnert der Shark eher an ein SUV als an einen klassischen Pick-up. BYD verbaut ein 10,25-Zoll-Kombiinstrument, einen 15,6-Zoll-Touchscreen, ein Head-up-Display, ein Dynaudio-Soundsystem, beheiz- und belüftbare Vordersitze, eine 360-Grad-Kamera und eine kabellose Ladefunktion. Auch die Rückbank ist für einen Pick-up recht wohnlich gestaltet.

Bild von: BYD

Dazu kommt eine üppige Serienausstattung. Für Deutschland sind die Preise allerdings noch nicht offiziell bestätigt. BYD verweist darauf, dass die EU-Ausstattung zu gegebener Zeit genannt werde und der Marktstart zunächst im Vereinigten Königreich erfolge.

Wir erwarten für den Shark in Deutschland einen Einstiegspreis von unter 60.000 Euro. Damit läge er im gleichen preislichen Bereich wie gut ausgestattete Versionen etwa des Ford Ranger oder des Toyota Hilux.

Bilder von: BYD

Bilder von: BYD

In Europa trifft der BYD Shark auf bekannte Namen wie Ford Ranger, Toyota Hilux und VW Amarok, aber auch auf neue China-Rivalen wie den Maxus T60 und den BAW 212 Pick-up. Mit 436 PS, einer großen Batterie und reichlich Ausstattung geht er dabei technisch einen anderen Weg. Ob das ausreicht, entscheidet am Ende wohl vor allem der Preis.

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