Motorrad-Legenden Norton Atlas und Atlas GT starten neu durch
Zwei vielseitige Allrounder für Alltag und Reiseabenteuer
Norton meldet sich mit zwei neuen Zweirädern in der beliebten Mittelklasse zurück. Mit der Atlas und der straßenorientierten Atlas GT präsentieren die Briten zwei Allrounder, die auf derselben Technik basieren, aber unterschiedliche Fahrertypen ansprechen.
Während die klassische Atlas auch vor Schotterwegen keine Angst hat, ist die GT-Variante voll auf den komfortablen Landstraßen-Einsatz ausgelegt. Beide Modelle setzen auf britisches Design und moderne Technik.
Bildergalerie: Norton Atlas (2026) und Norton Atlas GT (2026)
Alltagstaugliche Leistung ohne Überforderung
Herzstück beider Maschinen ist ein neu entwickelter Zweizylinder-Motor mit 585 Kubikzentimetern Hubraum. Mit einer Leistung von 70 PS bietet der Antrieb genug Kraft für zügiges Vorankommen, ohne Einsteiger oder Gelegenheitsfahrer zu überfordern. Ein serienmäßiger Schaltassistent erlaubt das Wechseln der Gänge ganz ohne Kuppeln, was besonders im dichten Stadtverkehr den Komfort erhöht. Eine spezielle Anti-Hopping-Kupplung verhindert zudem ein stempelndes Hinterrad bei sehr abruptem Herunterschalten vor Kurven.
Die Atlas GT ist ganz auf Asphalt ausgerichtet.
Der Unterschied zwischen den beiden Modellen zeigt sich vor allem beim Vorderrad. Die robustere Atlas rollt auf einem größeren 19-Zoll-Rad, das Unebenheiten und Schlaglöcher auf Feldwegen besser wegschluckt. Die Atlas GT setzt hingegen auf ein kleineres 17-Zoll-Rad an der Front. Das sorgt für ein spürbar handlicheres Kurvenverhalten auf asphaltierten Straßen und macht das Motorrad besonders wendig. Auch die Sitzhöhe unterscheidet sich: Die GT ist mit 815 Millimetern flacher und somit für kleinere Fahrer leichter zugänglich.
Volles Sicherheitspaket und moderne Helfer
Obwohl Norton auf ein puristisches und reduziertes Design setzt, ist die Sicherheitsausstattung auf dem neuesten Stand. Ein elektronisches Gehirn misst ständig die Lage des Motorrads und passt das Antiblockiersystem sowie die Traktionskontrolle auch in Schräglage blitzschnell an. Ein intelligenter Tempomat bremst bei Bedarf in Kurven sanft ab, um den Fahrer auf langen Etappen zu entlasten. Ein großer Touchscreen im Cockpit zeigt neben der Geschwindigkeit auch eine praktische Pfeil-Navigation an und lässt sich mit dem Smartphone koppeln.
Das Comeback der traditionsreichen Modellnamen markiert für die britische Marke einen wichtigen Schritt in die Zukunft. Für Vertrauen beim Kauf soll eine dreijährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung inklusive eines Mobilitätsservice für Pannen sorgen. In Europa startet die Atlas zu Preisen ab 9.250 Euro, während die Preise für die GT-Version zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Mit dem neuen Duo drängt Norton in das derzeit am stärksten umkämpfte Segment in Europa vor. Die vielseitigen Mittelklasse-Bikes zielen auf Pendler, die eine unkomplizierte Maschine für jede Gelegenheit suchen. Die neuen Briten müssen sich dabei gegen etablierte Platzhirsche beweisen. Zu den schärfsten Konkurrenten gehört die BMW F 800 GS, die ein sehr ähnliches Revier besetzt . Aber auch die beliebte Yamaha Ténéré 700 und die Honda Transalp jagen in diesem hart umkämpften Umfeld.
Quelle: Norton
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