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Für eine persönlichere Erfahrung

BYD entwickelt wohl 2000-PS-Monster für die Rennstrecke

Die extreme Variante des Denza Z könnte 2.000 PS haben und den Rekord auf der Nordschleife angreifen

Denza Z Di-Aero P2000+, das Rendering von Motor1.com
Bild von: Motor1.com

BYD arbeitet offenbar an einem seiner bislang extremsten Projekte. Nachdem der Konzern beim Goodwood Festival of Speed den Denza Z vorgestellt hat, wurde in den vergangenen Tagen auf dem Nürburgring eine deutlich kompromisslosere Variante gesichtet. Chinesischen Medien zufolge soll es sich um den Denza Z Di-Aero P2000+ handeln.

Das Modell der BYD-Premiummarke Denza wäre eine radikale Weiterentwicklung des Z, der mit seinem elektrischen Dreimotor-Antrieb bereits 1.604 PS leistet. Der Di-Aero P2000+ könnte mehr als 2.000 PS bieten, eine Karosserie aus Carbon erhalten und vor allem auf maximale aerodynamische Effizienz ausgelegt sein – mit dem Ziel, aus dem ohnehin extremen Z eine echte Rundstrecken-Waffe zu machen.

Alles im Zeichen der Performance

In unserem auf Erlkönigfotos und -videos basierenden Rendering behält der Di-Aero P2000+ die grundlegenden Proportionen des Z bei. Doch praktisch jedes Element der Karosserie wirkt konsequent auf maximale Performance getrimmt. Die Front fällt flacher und schärfer aus, mit vergrößerten Lufteinlässen und einem ausgeprägten Frontsplitter, der den Asphalt beinahe zu berühren scheint.

Bildergalerie: Denza Z Di-Aero P2000+: das Rendering von Motor1.com

Besonders markant ist das Heck: Ein riesiger Heckflügel, getragen von vertikalen Elementen, dominiert die Ansicht. Darunter arbeitet das gesamte Heck im Zusammenspiel mit dem Diffusor, um möglichst viel Abtrieb zu erzeugen. Auch die Radhäuser übernehmen eine deutlich wichtigere aerodynamische Funktion, während die Flanken so geformt sind, dass sie die Luft gezielt in Richtung Heck führen.

Mehr als 2.000 PS für die Jagd auf dem Nürburgring

Technisch bleibt die Basis der Denza Z, doch der Di-Aero P2000+ dürfte einer tiefgreifenden Transformation unterzogen werden. Der Z verfügt über drei Elektromotoren und leistet rund 1.600 PS. Für die neue Extremversion sprechen die Gerüchte dagegen von mehr als 2.000 PS.

Ein solcher Wert würde den Denza in eine völlig andere Leistungsklasse katapultieren. Entscheidend wäre dann nicht allein eine noch brachialere Beschleunigung, sondern vor allem die Frage, wie sich diese enorme Leistung auf der Rennstrecke in tatsächlich nutzbare Geschwindigkeit umsetzen lässt.

Bildergalerie: Denza Z (2027)

Der elektrische Allradantrieb könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Er ermöglicht, das Drehmoment auf die beiden Achsen und potenziell sogar auf einzelne Räder individuell zu verteilen. Torque Vectoring dürfte damit zu einem der wichtigsten Werkzeuge werden, um die gewaltige Leistung tatsächlich in Vortrieb umzusetzen – insbesondere in langsamen Kurven und bei schnellen Richtungswechseln.

Der naheliegende Maßstab für Denza ist der Porsche Taycan Turbo GT mit Manthey Kit. Er absolvierte die Nordschleife in 6:55.533 Minuten und hält damit in der Kategorie der elektrischen Serienfahrzeuge die Bestmarke. Zuvor hatte der Xiaomi SU7 Ultra Track Package mit 7:04.957 Minuten den Rekord inne.

Unabhängig davon dürfte die Produktion des Denza Z Di-Aero P2000+ äußerst limitiert ausfallen. Ein derart komplexes Projekt mit Carbon-Karosserie, extremer Aerodynamik und einem elektrischen Antrieb mit mehr als 2.000 PS dürfte bei Kosten und Stückzahlen weit von einem Großserienmodell entfernt sein. In den kommenden Monaten dürften weitere Details zu dem außergewöhnlichen Projekt ans Licht kommen.