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Porsche 911 GT3 S/C (2026): Offener GT3 mit Handschalter

Offen, handgerissen und emotional: Porsche hat maximalen Fahrspaß versprochen und offenbar nicht übertrieben ...

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Christopher Otto Christopher Otto

Von: Christopher Otto

14. Apr. um 16:00 Uhr

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Porsche öffnet den GT3: Mit dem neuen 911 GT3 S/C bringen die Zuffenhausener erstmals einen GT3 mit vollautomatischem Cabrioverdeck und Handschaltung. Der Fokus liegt klar auf Fahrspaß, hoher Drehzahl und einem möglichst puristischen Fahrerlebnis.

Nachdem Porsche letzte Woche in einer Vorankündigung ebenso vollmundig wie geheimnisvoll maximalen Fahrspaß in einem neuen 911er versprochen hatte, haben die Entwickler offenbar perfekt geliefert. Ein offener, handgerissener GT3: Mehr geht wohl nicht in Sachen Fahrfreude. 

Bildergalerie: Porsche 911 GT3 S/C (2026)

Porsche 911 GT3 S/C (2026)

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Porsche 911 GT3 S/C (2026) Porsche 911 GT3 S/C (2026) Porsche 911 GT3 S/C (2026) Porsche 911 GT3 S/C (2026) Porsche 911 GT3 S/C (2026) Porsche 911 GT3 S/C (2026)

Quelle: Porsche

Technisch orientiert sich der 911 GT3 S/C eng am bekannten GT3 mit festem Dach. Unter der Haube arbeitet der frei saugende 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxer mit 375 kW (510 PS) und 450 Nm. Er dreht bis 9.000 U/min und hängt dank Einzeldrosselklappen und schärferen Nockenwellen besonders spontan am Gas. Die Kraft geht ausschließlich über ein kurz übersetztes Sechsgang-Handschaltgetriebe an die Hinterräder. Porsche verspricht 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 313 km/h.

Leichtbau gegen Übergewicht

Damit der offene GT3 nicht zum Schwergewicht wird, übernimmt Porsche konsequent Leichtbauteile aus dem 911 S/T. Fronthaube, Kotflügel und Türen bestehen aus CfK, ebenso Stabilisatoren und Schubfeld. Serienmäßig verbaut Porsche die PCCB-Keramikbremsanlage, die mehr als 20 Kilogramm gegenüber Grauguss spart. Die 20-Zoll-Front- und 21-Zoll-Heckräder mit Zentralverschluss bestehen aus Magnesium und reduzieren die ungefederten Massen. Eine kompakte 40-Ah-Lithium-Ionen-Batterie spart zusätzlich rund vier Kilogramm ein.

Porsche 911 GT3 S/C (2026)

Bild von: Porsche

Auch das Verdeck selbst folgt der Leichtbau-Idee. Statt einer Speedster-typischen Doppelhutze nutzt der 911 GT3 S/C das vollautomatische Stoffdach der aktuellen 911-Baureihe, jedoch mit speziellen Magnesiumflächenspriegeln. Das Ergebnis soll eine coupéartige Dachlinie ohne sichtbare Spanten sein. Öffnen und schließen gelingt in etwa zwölf Sekunden bis 50 km/h. Ein elektrisch bedienbares Windschott spannt sich in zwei Sekunden auf und lässt sich bis 120 km/h bedienen.

Optisch grenzt sich der offene GT3 klar ab. Der Windschutzscheibenrahmen ist schwarz foliert, ebenso die Steinschlagschutzfolien an den Seitenteilen. Die Matrix-LED-Scheinwerfer integrieren alle Lichtfunktionen, zusätzliche Leuchten in der Front entfallen, was die Lufteinlässe vergrößert. Am Heck sitzt ein ausfahrbarer Spoiler mit Gurney-Flap, der vom 911 S/T und dem GT3 Touring bekannt ist. Bugspoilerlippe und Diffusor stammen ebenfalls vom GT3.

Spezieller Innenraum

Im Innenraum bleibt es strikt fahrerorientiert. Der GT3 S/C ist ein reiner Zweisitzer. Serienmäßig sind 4-Wege Sportsitze Plus an Bord, optional gibt es CfK-Leichtbau-Schalensitze mit klappbarer Rückenlehne, Thorax-Airbag und elektrischer Höhenverstellung. Leichtbauteppich und CfK-Türtafeln mit Zuziehschlaufen reduzieren Gewicht. Leder dominiert das Cockpit, die Sitzmittelbahnen und das Lenkrad sind perforiert. Der Start erfolgt wie beim GT3 klassisch über den Zünddrehschalter links.

Porsche 911 GT3 S/C (2026)

Bild von: Porsche

Das digitale Kombiinstrument bietet einen Track-Screen-Modus, der die Anzeigen auf wesentliche Fahrdaten reduziert. Schaltblitz-LEDs flankieren den Drehzahlmesser, auf Wunsch lässt sich die Skala so drehen, dass die Abregeldrehzahl von 9.000 U/min auf der 12-Uhr-Position liegt. Damit zielt der GT3 S/C klar auf Fahrer, die das Potential des Hochdrehzahlmotors aktiv nutzen wollen.

Für Kunden, die mehr optische Eigenständigkeit suchen, bietet Porsche das Street Style Paket an. Es umfasst Pyrored-Dekorgrafiken, seitliche Porsche-Schriftzüge, in Schiefergrau Neo lackierte Räder mit Pyrored-Akzenten und Bremssättel in Victory Gold. Im Innenraum kommen vierfarbige Flechtleder-Sitzmittelbahnen, Bi-Color-Leder in Schiefergrau/Indischrot und zahlreiche Lederdetails zum Einsatz. Ein abgedunkelter Schalthebel mit Schichtholzkugel und GT3 S/C-Plakette setzt zusätzliche Akzente.

Porsche 911 GT3 S/C (2026)

Bild von: Porsche

Passend zum Auto bringt Porsche Design einen Chronographen 911 GT3 S/C, der ausschließlich Besitzern des Modells vorbehalten ist. Das Gehäuse besteht aus Titan, der Aufzugsrotor greift das Design der Magnesiumräder auf. Farben für Zifferblatt und Armband passen zur Konfiguration des jeweiligen Fahrzeugs. Optional gibt es eine Leichtbaubox für den Fondbereich, die 80 Liter Stauraum bietet und sich schnell montieren lässt.

Der neue Porsche 911 GT3 S/C ist ab sofort bestellbar. In Deutschland startet der Preis bei 269.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung. Das Street Style Paket schlägt mit 27.941,20 Euro zu Buche.

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