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Rezvani 911 im Retro-Look: Cooler als die meisten echten Elfer?

Die Preise starten bei 195.000 Dollar, aber Sie müssen den Spender-Elfer mitbringen

Rezvani RR1
Bild von: Rezvani

Rezvani ist nun bereits seit einem guten Jahrzehnt aktiv. Sie kennen die Kalifornier vermutlich eher von ihren völlig abgefahrenen Monster-SUV-Kreationen im Stealth-Bomber-Look, etwa den Tank. Aber ganz offensichtlich kann der Autobauer auch anders und zeigt nun seine neu entflammte Liebe zu Porsche-Modellen im Retro-Stil. Das neueste Werk sind zwei vom 935 inspirierten Kreationen mit den Namen RR1 600 und RR1 750.

Die Zahlen stehen für die jeweilige Leistung. Beide basieren auf dem Porsche 911 der Baureihe 992 und verfügen über eine Karosserie aus Carbon im Retro-Design. Der RR1 600 wird vom 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxer mit Biturbo-Aufladung angetrieben, der es etwa im Carrera S aktuell auf 480 PS bringt. Er verfügt über größere Turbolader und weitere, nicht näher benannte Optimierungen. Laut Rezvani schafft er den Sprint von 0-96 km/h (0-60 mph) in 3,0 Sekunden. Derr RR1 600 ist als Handschalter oder mit PDK verfügbar.

Rezvani RR1
Bild von: Rezvani

Der RR1 750 basiert auf dem 911 Turbo S und nutzt dessen 3,8-Liter-Biturbo-Sechszylinder, allerdings mit einer Leistungssteigerung auf 750 PS. Der Spurt von 0-60 mph soll in nur 2,0 Sekunden erledigt sein. Für den Einsatz auf der Rennstrecke lässt sich das Auto optional mit einem Ohlins-TTX-Pro-Gewindefahrwerk aufrüsten.

Insgesamt entstehen 50 Exemplare. Der Bau eines Fahrzeugs dauert etwa vier Monate. Der Einstiegspreis liegt bei 195.000 US-Dollar (rund 178.000 Euro) – ohne das benötigte 911-Basisfahrzeug der Generation 992, versteht sich. Das muss der Kunde selbst beisteuern. 

Auch die Extras haben ihren Preis: Zentralverschlussfelgen kosten 11.400 Euro, Carbon-Radabdeckungen 4.100 Euro. Das optionale Rennfahrwerk schlägt mit 7.700 Euro zu Buche. Ladeluftkühler und Zusatzkühler kosten jeweils 3.200 Euro, größere Brembo-Bremsen liegen bei 10.750 Euro. Wer will, bekommt auch individuelle Carbon-Schalensitze (12.500 Euro) und Lenkräder (3.870 Euro) oder einen farblich auf die Wunschlackierung abgestimmten Helm (2.350 Euro). 

Die beiden Preziosen werden diese Woche auf der Monterey Car Week in Kalifornien einer breiteren (und sehr wohlhabenden) Öffentlichkeit präsentiert.