Das hier könnte Mansorys bisher schlimmstes Auto sein
Glücklicherweise baut der Tuner lediglich drei davon
Zugegeben, selbst für Mansory-Verhältnisse wirkt das hier ein bisschen grotesk. Die Könige der Carbon-Fertigung bauen drei Sonderversionen ihres "Pugnator", eines modifizierten Ferrari Purosangue, der ohnehin schon nicht ganz leicht anzuschauen ist. Für die neue Ausbaustufe brauchen Ferrari-Fans besonders starke Nerven. Sie heißt Mansory Pugnator Tricolore und hier scheint nichts mehr heilig zu sein.
Ganz besonders gilt das für den Einsatz von Flügeln. Der Standard-Pugnator, der letzten September vorgestellt wurde, hat nur einen Dachspoiler. Doch beim Tricolore hat der Tuner noch einen draufgesetzt und einen zweiten Schwanenhalsflügel an der Heckklappe angebracht. Außerdem verfügt der Tricolore über einen neuen Heckdiffusor mit vier zentralen Endrohren. Alles in rot eingefärbter Kohlefaser und ja, das beinhaltet auch die Hüllen der Auspuffendrohre.
Auch alle anderen klassischen Mansory-Insignien sind am neuen Tricolore zu bestaunen. Wir sehen eine neue Frontschürze, eine Carbon-Motorhaube (an der Front des Fahrzeugs regiert grün eingefärbte Kohlefaser) große Entlüftungen an den Kotflügeln und neue Scheinwerfereinfassungen. In den vorderen Radkästen drehen sich 22 Zoll große Räder, hinten sind es 23 Zoll. Inklusive farblich abgestimmter Ringe im Felgen-Inneren.
Das Tricolore-Motto findet auch extrem präsent im Interieur des Pursangue statt. Wir erkennen Unmengen an weißem Leder mit roten und grünen Akzenten auf den Sitzen und der Mittelkonsole. Zudem gibt es ein neues Lenkrad.
Der Tricolore erhält auch die aus dem Pugnator bekannte Überarbeitung des Antriebs. Ein ECU-Update und ein Sportauspuff erhöhen die Leistung des 6,5-Liter-V-12-Motors auf 755 PS und 730 Nm Drehmoment. Das ist ein Zuwachs von 30 PS und 14 Nm. Genug, um das wilde Bodykit zu rechtfertigen? Das können Sie selbst beurteilen.
Bildergalerie: Ferrari Purosangue Pugnator Tricolore By Mansory
Quelle: Mansory / Facebook via Autoblog.nl
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