Porsche 911 Turbo S Facelift (2026) kaum getarnt erwischt
Man hält die 2019 gestartete 992-Baureihe auch beim Topmodell frisch ...
Seit nunmehr sechs Jahren ist die aktuelle 992-Baureihe des Porsche 911 auf dem Markt. Und das dürfte auch noch längere Zeit so bleiben. Unter dem Blech hingegen wird der Kult-Sportwagen stetig modernisiert. Das beweist nun ein Erlkönig des Turbo-S-Facelifts, der fast ohne Tarnung von unseren Fotografen erwischt wurde.
Mitte 2024 wurde bereits der "normale" 911 überarbeitet. So hat etwa der GTS seitdem einen elektrisch angetriebenen Turbolader. Demnächst dürften die Turbo-Modelle in den Genuss der Modellpflege kommen. Ein Hochleistungs-Hybrid, der in Kürze vorgestellt wird und 2026 auf den Markt kommen soll.
Bildergalerie: Porsche 911 Turbo S Facelift (2026) Erlkönig
Im Vergleich zum letzten 911 Turbo S-Prototypen, der vor fast einem halben Jahr gesichtet wurde, hat die Frontpartie des neuen Turbo S nicht nur die Folie, sondern auch die Tarnung entlang der Lufteinlässe abgenommen.
Die Lufteinlässe sind jetzt gut sichtbar, natürlich sperrig, aber sie sehen ganz normal aus, mit ihren fünf vertikalen Klappen und ohne die drei dünnen horizontalen Stäbe. Die Scheinwerfer sind die gleichen wie beim Rest des neuen 911-Facelift, mit integriertem Tagfahrlicht und Blinkern, und nur die Tagfahrlichtaufkleber auf der Oberseite des Stoßfängers sind unecht.
Porsche 911 Turbo S Facelift (2026) Erlkönig
Der Wagen ist mit geschmiedeten Leichtmetallrädern mit zentraler Verriegelungsmutter und beeindruckenden Karbon-Keramik-Bremsen ausgestattet. Nichts wirklich Neues bis zum Heck, wo der Stoßfänger jene Tarn-Teile verloren hat, die sein Design verbargen. Der gesamte Stoßfänger ist neu, mit vertikalen Kiemen an den Enden, vier echten Rohren in den rechteckigen Zierleisten und nur der zentrale Teil der Scheinwerfer ist noch abgedeckt.
Ein Blick ins Innere des Wagens zeigt, dass es zwar keinen Überrollkäfig gibt, aber auch keine Rücksitze. Diese wurden durch eine Box ersetzt, um das Gewicht dieser Version zu reduzieren. Sollte im kommenden Turbo S ebenfalls die T-Hybrid-Technik aus dem GTS zum Einsatz kommen, könnte die Leistung von bislang 650 PS nahe an der 700-PS-Marke kratzen. Ob die aktuellen 2,7 Sekunden auf Tempo 100 noch zu toppen sind, werden wir sehen.
Quelle: Automedia
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