Volkswagen wird das T-Roc Cabrio nicht für eine zweite Generation erneuern, und Porsche wird uns noch in diesem Monat den Macan EV zeigen.

Manche mögen sich wundern, dass Volkswagen grünes Licht für eine Cabrio-Version des Kompakt-SUV T-Roc gegeben hat. Ende 2019 kam der viersitzige Frischlüfter auf den Markt und übernahm weite Teile der Dachmechanik des Golf Cabrio.

Bildergalerie: Volkswagen T-Roc Cabrio R-Line 1.5 TSI (2022) im Test

Allerdings sind die Verkaufszahlen für das einzige Cabrio von VW nicht schlecht. In den ersten 11 Monaten des Jahres 2023 war das T-Roc Cabriolet das zweitmeistverkaufte Auto mit Faltdach in Europa. Nicht weniger als 11.693 wurden auf dem Alten Kontinent verkauft, womit der T-Toc mit Mützchen nur vom Mini Cabrio übertroffen wurde. Ähnlich in Deutschland: 8.449 Neuzulassungen im Gesantjahr 2023, mehr erzielte nur der offene Mini.

Für die Entwicklung eines Nachfolgemodells reicht das aber dennoch nicht aus. Der geistige Nachfolger des Golf Cabrio wird keine zweite Generation erleben. Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2024 in Las Vegas sagte der VW-Entwicklungschef, dass der im nächsten Jahr erscheinende neue T-Roc keine weitere Cabrio-Variante hervorbringen wird.

Mit dem angekündigten Aus für den T-Roc hat die Marke VW dann kein Cabrio mehr im Portfolio, nachdem der Eos mit Hardtop bereits 2016 aus dem Programm genommen wurde. Aber wer weiß, was man sich im Elektrobereich einfallen lässt. Ex-Konzernchef Herbert Diess träumte von einst von einem ID.3 Cabrio. Andererseits muss VW sparen ...

VW ID.3 Convertible official rendering

Im April 2021 zeigte VW diesen Entwurf eines ID.3 Cabriolet

Der kommende T-Roc wird einer der letzten neuen VW-Modelle mit Verbrennungsmotor sein, da sich die Wolfsburger Marke verpflichtet hat, bis 2033 in Europa vollständig auf Elektroantrieb umzustellen. Der T-Roc war 2023 das zweitmeistverkaufte Auto in Deutschland. Er ist im Wesentlichen ein SUV-Ableger des Golf und wird künftig auf der MQB Evo-Plattform basieren, die auch für das kommende Facelift des Golf verwendet wird. Auf dieser Architektur stehen bereits die Neuauflagen von Tiguan und Passat Variant.

Porsche Macan (2024)

Nach einer langwierigen Teaser-Kampagne wird der Porsche Macan der zweiten Generation am 25. Januar endlich vorgestellt. Die Ankündigung erfolgte in aller Stille auf der internationalen Porsche-Website, allerdings ohne weitere Details. Alle offiziellen Vorschauen enthielten jedoch alles, von den technischen Daten bis hin zu einem vollständigen Blick auf den bildschirmlastigen Innenraum.

Es ist unwahrscheinlich, dass der Macan EV neben dem bisherigen benzinbetriebenen Modell in den Ländern der Europäischen Union verkauft wird, wo Porsche Berichten zufolge gezwungen ist, das Verbrenner-Modell einzustellen. Und warum? Weil der Macan nicht den bevorstehenden Cybersicherheitsvorschriften entspricht, die in der EU noch in diesem Jahr eingeführt werden sollen.

Das bedeutet, dass die Kunden mit dem reinen Elektromodell vorlieb nehmen müssen, das bis zu 450 kW (612 PS) und 1.000 Newtonmeter verspricht. Es wird der erste Porsche sein, der auf der Premium Platform Electric (PPE) fährt, die gemeinsam mit Audi entwickelt wurde, das seine eigene Version als Q6 e-tron / Q6 e-tron Sportback verkaufen wird.

Diese SUVs werden über Allradantrieb mit zwei Motoren, Luftfederung, Hinterradlenkung, Zweiventil-Dämpfer und viele andere Extras verfügen. Porsche hat außerdem ein elektronisches Sperrdifferenzial an der Hinterachse, ein 100-kWh-Batteriepaket, eine maximale Ladeleistung von 270 kW, im Vergleich zum Benzin-Macan stärker gestaffelte Reifen und eine Gewichtsverteilung von 48:52 bestätigt.