Ford hält sich auf der heute startenden SEMA Tuningmesse (2. bis 5.11. in Las Vegas) wirklich nicht zurück. Diverse Broncos hat man genauso im Gepäck wie eine ganze Armada an getunten Pickups, von den größeren F-Serien bis hin zum neuen "Kompakt-Truck" Maverick.

Der ein oder andere Mustang ist natürlich auch dabei. Aber so richtig viel Aufmerksamkeit könnte in diesem Jahr ein Trio auf Basis des elektrischen Mustang Mach-E erhalten. Und ja, einer davon ist ein Shelby. 

Bevor wir uns mit der vor kurzem noch undenkbaren Existenz eines elektrischen Shelby Mustang Crossovers beschäftigen, kommt hier ein schneller Überblick zur Mach-E-Flotte auf der SEMA. Abgesehen vom Shelby Concept gibt es einen getunten Mach-E GT, der für den guten Zweck möglichst schnell unterwegs sein will. Dazu zeigt man uns einen krassen California Route One, der für die südkalifornische Szene richtig auf den Boden gelegt wurde. 

Austin Hatcher Foundation for Pediatric Cancer Mustang Mach-E GT AWD

Mustang Mach-E GT AWD by Austin Hatcher Foundation for Pediatric Cancer

Das ist wirklich ein ziemlich langer Name für ein Auto. Aber dieser Mach-E GT existiert aus zwei sehr speziellen Gründen. Zum einen geht es um Geschwindigkeit. Das Auto wird während der Bonneville Speedweek 2022 versuchen, bei einem Höchstgeschwindigkeitslauf die 200-mph-Marke (knapp 320 km/h) zu knacken. 

Zu den Änderungen am Antriebsstrang gibt es bisher keine Infos, allerdings erhält das Auto einen Carbon-Frontsplitter und einen sehr großen Heckflügel. Vielleicht nicht die beste Taktik, wenn man besonders schnell fahren will, aber wir werden sehen. Dazu kommen Optimierungen bei Rädern, Fahrwerk und Bremsen. 

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Nach dem (hoffentlich erfolgreichen) Event wird das Auto versteigert. Die Einnahmen gehen an die Austin Hatcher Foundation, die sich um krebskranke Kinder kümmert - der zweit spezielle Grund für den Aufbau des Fahrzeugs.

Shelby Mustang Mach-E GT Concept

Shelby Mustang Mach-E GT Concept

Wir wussten, dass dieser Moment irgendwann kommen würde. Und jetzt ist er ... noch nicht ganz da, aber fast. Dieser gestreifte Mach-E GT mit Shelby-Branding ist aktuell noch eine Studie. Aber laut Ford gibt er einen Vorgeschmack auf das, was vom heiligen Haus des Mustang-Tunings zu erwarten ist. 

Und was sehen wir? Eine neue, aerodynamischer aussehende Front, die Designanleihen beim Mustang Shelby GT500 nimmt. Dazu gibt es breitere Kotflügel, eine neue Haube und natürlich jede Menge Shelby-Abzeichen innen und außen. 

Was die Performance betrifft:. Ein V8, dem man einen Kompressor aufsetzen kann, fehlt hier natürlich. Aber Shelby tunt das Fahrwerk und legt neue 20-Zöller mit Michelin Pilot Sport EV-Pneus drauf. 

Tjin Edition Mustang Mach-E California Route One

Tjin Edition Mustang Mach-E California Route One

Diesen Mach-E hat der kalifornische Designer Neil Tjin in die Finger bekommen. Wir sehen hauptsächlich sehr viel Orange und sehr wenig Bodenfreiheit. Ein speziell für den Mach-E angefertigtes Luftfahrwerk sorgt für die radikale Tiefe. Die Radhäuser werden von den 22-Zoll-Vossen-Rädern und der 6-Kolben-Bremse sehr ordentlich ausgefüllt.

Grüne Akzente in den neuen Scheinwerfern sorgen für einen weiteren Wow-Effekt. Und ein bisschen Elektro-Show darf natürlich auch nicht fehlen: Solar-Paneele auf dem Dach laden ein grünes E-Bike, das am Heck des Fahrzeugs mittransportiert werden kann. Nicht zuletzt durch die individualisierte weiße Lederausstattung ist dieser Mach-E eine Feier der kalifornischen Autokultur.