Der absolut irre Motor stammt aus einem Panzer

Robust, rustikal, unzerstörbar: Der Ford Crown Victoria, liebevoll "Crown Vic" genannt, ist eine Legende in den USA. Besonders Taxifahrer und die Polizei lieben dort die aus dem vollem gefräste Limousine. Hier sehen und hören Sie, was passiert, wenn Sie einen 27-Liter-V12-Tankmotor in einen Ford Crown Victoria Police Interceptor hieven.

Es handelt sich um den ersten Teststart des irren Aggregats in dem Auto. Und als wären 27 Liter Hubraum nicht genug, wollen die Macher auch noch ein Twinturbo-System implantieren.

Der Rolls-Royce Meteor ist eine Weiterentwicklung des berühmten Merlin-V12 und war speziell für Panzer oder andere motorisierte Artillerieanwendungen gedacht. Der Meteor war nicht aufgeladen und musste mit Benzin niedrigerer Oktanzahl betrieben werden, statt mit dem hochoktanigen "Avgas" des Merlin. Dies reichte aus, um bei frühen Anwendungen in den 1940er-Jahren etwa 600 PS (447 Kilowatt) und bei späteren Versionen 810 PS (604 kW) zu erreichen.

Dieser Meteor wurde stark modifiziert, einschließlich der Installation des Doppelturbo-Setups. Das Ziel des Teams ist es, eine Leistung von über 2.500 PS (1.864 kW) und ein Drehmoment von 5.160 Newtonmeter (3.806 pound-feet) zu erreichen.

Der Monster-Motor hat diese gewaltige Leistung noch nicht, weil die Turbos keinen Ladedruck an das Triebwerk senden. Das Ding in Gang zu bringen, ist gar nicht so einfach. Mister Meteor springt kurz an und geht dann sofort wieder aus. Das passiert ein paar Mal, während der Mann hinter dem Laptop noch ein paar Einstellungen vornimmt, bevor das Trumm endlich zum Leben erwacht. Der Motor pendelt sich im Leerlauf ein, und eine Wärmebildkamera zeigt, dass alle Zylinder arbeiten.

Der nächste Test bringt den Motor zum Laufen und gibt ihm dann ein paar Drehzahlen. Diesmal gibt es keine Probleme.

Dieses Projekt hat noch einen langen Weg vor sich. Ein späterer Teil des Videos zeigt, dass es ein Getriebe gibt, aber es ist noch nicht angeschlossen. Auch an der Karosserie müssen noch größere Änderungen vorgenommen werden. Eine Hitzeschutzwand soll so viel Platz einnehmen, dass die vorderen Türen fast nutzlos werden. Das Team muss ein ganz neues Cockpit entwerfen, nur um das Ding realistisch fahrbar zu machen.