Die Elektrifizierung soll Spaß machen, das gilt auch für neue Opel OPC-Modelle

Gerade eben ist Peugeot auch offiziell Teil des neuen Stellantis-Konzerns geworden, damit gehört man nun zum viertgrößten Autohersteller der Welt. Und in gewisser Weise scheint die neue Situation den französischen Autobauer zu beflügeln, zumindest scheint es nicht an Ideen für einige überaus interessante Modelle zu mangeln.

In einem neuen Bericht des britischen Magazins Auto Express sagt CEO Jean-Philippe Imparato, dass Peugeot eine Performance- oder Sport-Version von jedem neuen Modell im Portfolio anbieten möchte, angefangen mit dem 508 PSE.

Damit wolle man "eine Message an den Wettbewerb senden". Der Übergang zur Elektromobilität solle nicht langweilig sein, "wir wollen Spaß haben, sogar mit unter 50 Gramm CO2".

Die offizielle Vorstellung des 508 Peugeot Sport Engineered (PSE) ging im September 2020 über die Bühne. Er ist das bis dato stärkste Serienauto der Franzosen. Sein Plug-in-Hybrid-Antrieb kombiniert einen aufgeladenen 1,6-Liter-Vierzylinder mit zwei Elektromotoren. Die Systemleistung beträgt 360 PS und 520 Nm. Der Spurt von 0-100 km/h geling in 5,2 Sekunden.  

Der nächste im Bunde könnte dann der neue Peugeot 308 werden. Imparato sagte der Publikation, dass wir im März mehr zum neuen Golf-Gegner erfahren werden. Wenn man den Worten des Chefs Glauben schenken kann, dann dürfte es auch hier in naher Zukunft einen 308 PSE, sprich, eine Sportversion mit Hybrid-Antrieb geben. 

Ganz ähnliche Pläne scheint es für künftige Performance-Varianten von Opel zu geben. Gerüchten zufolge könnte das Kürzel OPC wiederauferstehen, inklusive Elektrifizierung. Vor gut zwei Monaten berichteten wir bereits von einem möglichen Astra OPC Plug-in-Hybrid.  

Ganz generell möchte Imparato die Marke Peugeot weiter oben im Markt positionieren. Die Performance-/Sport-Versionen eines jeden neuen Autos "passen gut zum gehobenen Anspruch".

Bildergalerie: Peugeot 508 PSE (2020)